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Welt-Allergietag
soll global das Problembewusstsein schärfen
Richtlinien der Weltallergieorganisation
WAO zur Prävention von Allergien
Prävention
von Asthma und Allergien lautet das Motto des ersten Welt-Allergietages
am 8. Juli 2005. "Allergien sind die Epidemien des 21. Jahrhunderts,
wir müssen das Problembewusstsein überall auf der Welt
schärfen", sagte Professor Carlos E. Baena-Cagnani, Präsident
der World Allergy Organization (WAO), Ende Juni 2005 beim Welt-Allergiekongress
in München. Deshalb wurde der 8. Juli 2005 zum ersten Welt-Allergietag
erklärt.
Die WAO hat Richtlinien zur
Prävention von Allergien und allergischem Asthma herausgegeben.
Kommentar: Erster Welt-Allergietag
8. Juli 2005
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5,8
% der Österreicher: Diagnose Asthma
Weltasthmatag 2004: GINA-Report „Global
Burden of Asthma" zeigt weltweite Behandlungsmängel von
Asthma und notwendige Maßnahmen auf – Übersetzte
Auszüge aus dem Report
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Wien (w.j.) - Etwa 300 Millionen
Menschen leiden an Asthma und ihre Zahl steigt sprunghaft.
Zum Weltasthmatag, 4. Mai 2004, hat GINA (Global Initiative
for Asthma) alle Informationen des weltweiten Asthma-Reports
„Global Burden of Asthma" zur Veröffentlichung
freigegeben.
Österreich rangiert mit 5,8 % von
Erwachsenen mit klinischem Asthma im westeuropäischen
Durchschnitt (5,9 %).
Die Weltrangliste führt Schottland
mit 18,4 Prozent an (England 15,3 %, Australien 14,7 %, USA
10,9 %, Deutschland 6,9 %, Schweiz 2,3 %, Russland 2,2 %).
Ins Deutsche übersetzte
Auszüge aus dem Report
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Wien:Pollenkalender der HNO-Klinik
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15-20% der Österreicher
leiden Jahr für Jahr unter dem fliegenden Blütenstaub
von Bäumen, Gräsern und Kräutern.
Schon 20 Pollen (die nicht
größer als ein 20- bis 30-Tausendstel Millimeter
sind) pro m3 Luft reichen aus, um bei sensibilisierten Menschen
eine rinnende Nase, Niesattacken, juckende und tränende
Augen sowie Atemnot auszulösen.
Damit sich Allergiker beizeiten
einen groben Überblick über den Pollenflug in ihrem
Umkreis machen können, gibt die Aerobiologie-Gruppe der
Wiener HNO-Klinik eine Jahresprognose, den „Pollenkalender“,
heraus.
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Asthma: "Permanente Remission" möglich
Nach Therapie brauchen manche Patienten
keine Medikamente mehr
Eine
gute Nachricht für viele Patienten: Die neuen langwirkenden Asthma-Medikamente
verschaffen nicht nur Symptomfreiheit durch Unterdrückung der
Symptome, sie bewirken in vielen Fällen auch eine "permanente
Remission" der Entzündung, wie es Prim. Dr. Norbert Vetter
am 26. November 2003 bei einer Pressekonferenz in Wien formulierte.
Diese dauerhafte Rückbildung des Entzündungsprozesses in
den Bronchien könnte auch als Heilung von Asthma bezeichnet werden.
Die Medikamente werden, wenn keine Symptome
mehr auftreten, stufenweise reduziert. Nach etwa zweijähriger
Therapie zeige sich bei einem Auslassversuch in vielen Fällen,
dass auch ohne weitere Gabe von Asthma-Medikamenten keine Symptome
mehr auftreten.
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