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| aktualisiert: 06.12.2005 |
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Archiv 2005
27. April 2005 Birkenblüte
noch im Gange Wien - Die Birkenblüte ist in weiten Teilen Österreichs noch voll im Gange - vor allem in Höhenlagen über 500-600m. Im Osten und Südosten geht die Saison zu Ende. Eschenpollen kommen in Höhenlagen über etwa 600m noch in größeren Mengen vor, im Flachland ist die Saison vorüber. In städtischen Bereichen gibt es sehr
starke Belastungen durch Platanenpollen. Örtlich beginnt die Walnuss
zu blühen. In der Nähe von Rapsfeldern kann es zu Belastung
durch Rapspollen kommen.
Asthma-Medikamente
im Test Wien - 500.000 Österreicher leiden an
Asthma – die Zahl hat sich im letzten Jahrzehnt verdoppelt. Bei
Kindern unter zehn Jahren ist es inzwischen die häufigste chronische
Krankheit. Wer erste Anzeichen unterschätzt, muss mit dramatischen
Folgen rechnen. Asthma muss daher von Anfang an behandelt werden, Medikamente
sind zwingend notwendig. Die Krankheit ist zwar noch nicht heilbar,
aber mit Arzneimitteln gut behandelbar. Doch nicht alle Präparate
führen zum gewünschten Behandlungserfolg. Das Ergebnis des Medikamenten-Checks: Nicht alle
getesteten Präparate verbessern die Lebensqualität der Betroffenen.
„Zwar eignen sich fast alle Mittel mehr oder weniger zur Behandlung
von Asthma. Der gewünschte Erfolg tritt aber nur dann ein, wenn
das richtige Medikament zur richtigen Zeit eingenommen wird“,
fasst Franz Floss, Bereichsleiter für Untersuchungen beim Verein
für Konsumenteninformation (VKI), das Testergebnis zusammen. Und
warnt zugleich: „Der Test soll und kann professionelle Begleitung
durch Ärzte nicht ersetzen.“ Tabletten, Säfte sowie Sprays, Lösungen und Pulver zum Inhalieren– die Pharmaindustrie bietet eine Vielzahl an Medikamenten zur Behandlung von Asthma. Grundsätzlich lassen sich die Präparate von ihrer Wirkung her in zwei große Gruppen einteilen: Reliever („Linderer“) und Controller („Entzündungshemmer“). Reliever können eine Asthmaattacke lindern und werden nur bei Bedarf eingesetzt. Sie erweitern sofort spürbar rasch die Atemwege. Zu diesen bronchialerweiternden Mitteln gehören vor allem die kurz wirkenden Beta-2-Sympathomimetika und die Parasympatholytika. Die „Entzündungshemmer“ wirken dagegen über lange Zeit ursächlich gegen die Entzündung und allergische Reaktion – hauptsächlich sind es Glukokortikoide zum Inhalieren, besser bekannt als Kortisone. Dazu kommen noch lang wirkende, inhalative Beta-2-Sympathomimetika, Mastzellenstabilisatoren und Theophyllin mit verzögerter Wirkstoffabgabe. Die Therapie richtet sich nach dem Schweregrad
der Erkrankung. Wer nur selten einen Asthmaanfall erleidet, benötigt
nur „Linderer“. Treten die Beschwerden jedoch mehrmals wöchentlich
auf, müssen zusätzlich „Entzündungshemmer“
eingenommen werden. Die gute Nachricht für Betroffene: Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Präparate für die Behandlung von Asthma mehr oder weniger geeignet. „Die therapeutische Wirksamkeit des Medikamentes hängt jedoch stark davon ab, in welcher Phase der Erkrankung sich der Betroffene befindet“, informiert Wasicky.
• Asthma Stufe
2: Wer häufiger als zwei Mal pro Woche, jedoch nicht täglich
(Kinder seltener als ein Mal pro Monat und höchstens zwei Mal pro
Monat nachts) mit Beschwerden kämpft, greift zum Abfangen eines
Anfalles am besten zu den als „geeignet“ bewerteten Beta-2-Sympathomimetika.
Parasympatholytika sind auch in dieser Phase der Erkrankung deutlich
schlechter und weniger zuverlässig. Als Dauertherapie helfen Kortisone
in niedriger Dosis zum Inhalieren, sie sollten täglich angewendet
werden. „Nur mit Einschränkung geeignet“ sind hingegen
die Mastzellenstabilisatoren „Cromoglizinsäure“ und
„Nedocromil“. • Asthma Stufe 3: Betroffene, die täglich (Kinder mehrmals pro Woche) an Anfällen leiden, benötigen für die Dauertherapie entzündungshemmende Kortisone in höherer Dosis. Falls nötig, empfehlen Experten zusätzlich den Umstieg von kurz wirkenden auf lang wirkende Beta-2-Sympathomimetika. Kortison und Beta-2-Sympathomimetika eignen sich auch als Kombinationspräparat zur Dauerbehandlung. Reicht diese Mischung nicht aus, werden außerdem „Montelukast“ oder „Theophyllin“, bedarfsweise auch Parasympatholytika gegeben. Diese Substanzen sind allerdings „mit Einschränkung geeignet“: Sie sind zwar therapeutisch wirksam, bergen aber im Vergleich zur Standardtherapeutika ein nicht gut einschätzbares Risiko. Bei akuten Anfällen gilt dasselbe wir für Stufe 1 und 2. • Asthma Stufe 4: In dieser Phase befindet sich, wer ständig an Asthmaanfällen leidet und dadurch körperlich eingeschränkt ist (Kinder an den meisten Tagen und Nächten). Hier gelten die gleichen Angaben wie für Stufe 3, Patienten benötigen aber eine hohe Dosis Kortison zum Inhalieren sowie zusätzliche Kortisone zum Einnehmen. Als „wenig
geeignet“ zur Behandlung von Asthma bewerten die Tester
die Kombination „Ambroxol“/„Clenbuterol“, da
die orale Einnahme von Beta-2-Sympathomimetika in der Regel als wenig
zweckmäßig angesehen wird und der Zusatz eines sekretlösenden
Wirkstoffes nicht sinnvoll ist. Auch die Kombination der beiden Substanzen
„Fenoterol“/ „Cromoglizinsäure“ macht wenig
Sinn, da ersterer Wirkstoff nur bedarfsweise, letzterer aber dauerhaft
angewendet werden soll. Wegen unzureichender Wirkung ist auch „Ketotifen
fumarat“ für Asthmatiker grundsätzlich nur „wenig
geeignet“. Ein aufgedunsenes Gesicht, vermehrtes Auftreten von Pickel und kleineren Blutungen oder Muskelschwäche – das sind nur einige der Folgen, die Betroffene durch die Einnahme von Kortison befürchten. Aber: „Die Angst vor Nebenwirkungen ist bei Asthma unbegründet – Kortisone zum Inhalieren sind der Goldstandard der Dauertherapie. Das Mittel wirkt ausschließlich in Bronchien und Lungen. Wachstumsstörungen bei Kindern gleichen sich wieder aus“, beruhigt Wasicky. Die Frage, welche Form der Einnahme für Patienten
mit den geringsten Nebenwirkungen verbunden ist, beantwortet Floss eindeutig:
„Inhalationspräparate sind Pillen vorzuziehen.“ Eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Asthma spielt die Eigenverantwortung der Betroffenen gemeinsam mit ärztlicher Betreuung. Für mündige Patienten ist es daher unerlässlich, über die eigene Therapie und Alternativen Bescheid zu wissen. All jenen, die ein Mittel mit schlechter Bewertung einnehmen, rät Floss daher: „Das Präparat nicht sofort absetzen, sondern mit dem Arzt klären, warum er gerade dieses verschrieben hat“. Ärzte, Selbsthilfegruppen und Kliniken bieten Schulungen an, in denen Betroffene und ihre Angehörigen trainieren, das eigene Verhalten an die Krankheit anzupassen und die Medikamente den Lebensbedingungen entsprechend zu dosieren. Darüber hinaus können Asthma-Patienten selbst vieles tun: • Impfen lassen. Wer gegen Infektionen der oberen Luftwege (Grippe und Pneumokokken) geimpft ist, verringert damit das Risiko von Anfällen. • Reizstoffe vermeiden. Asthmatiker sollten zu rauchen aufhören und Situationen, in denen viel geraucht wird, aus dem Weg gehen. • Schal benützen. Ein Schal vor Mund und Nase schützt in der kalten Jahreszeit vor Luft oder Infektionen. • In der Pollenzeit Aufenthalte im Freien vermeiden. Ist die Ursache des Asthmas eine Allergie, den Aufenthalt im Freien während der Pollenflugzeit möglichst kurz halten. • Entspannen lernen. Lockerungsübungen wie Biofeedback können helfen, der Angst vor und bei einem Anfall entgegenzuwirken. • Atemtechniken lernen. Das Atmen mit gespitzten Lippen („Lippenbremse“), das Abhusten des Schleims und den Einsatz von Klopfmassagen lernen. • Reichlich trinken. Flüssigkeit macht den Schleim dünnflüssiger. • Sport ausüben. Atemgymnastik und regelmäßiger Ausdauersport helfen, die Lungenfunktionen zu verbessern. • Klima wechseln. Bei allergischem Asthma
kann außerdem ein Klimawechsel – ein Urlaub an der Meeresküste
oder im Hochgebirge – helfen.
20. April 2005 Asthma
bei Kleinkindern nun leichter diagnostizierbar Köln - Jede Erkältung scheint bei dem kleinen Nils gleich auf die Lungen zu schlagen. Das deutlich hörbare Keuchen und Pfeifen beim Atmen versetzt die Eltern in Angst und Schrecken. Leidet der sechs Monate alte Säugling bereits an Asthma oder einfach nur an gehäuften Infektionen der Atemwege? Steht ihm vielleicht später eine Asthmakarriere bevor? Die mit dem Klosterfrau Forschungspreis 2005 ausgezeichnete, neue schmerzfreie Untersuchungsmethode des niederländischen Arztes Dr. Eric Maarsingh kann in Zukunft dazu beitragen, diese Fragen zu beantworten. Das Problem bei Asthma im Säuglingsalter: Eine Prüfung der Lungenfunktion und der Atemwege ist bei den Kleinen noch nicht möglich, denn hier ist die aktive Mitarbeit des Patienten gefragt. Er muss mit großer Kraft in ein Gerät blasen - für ein Baby oder Krabbelkind nicht machbar. Dr. Eric Maarsingh und seine Kollegen von der Universitätskinderklinik Groningen haben jetzt eine Methode entwickelt, mit der man auch bei kleinen Kindern ohne komplizierte, schmerzhafte Maßnahmen verengte Atemwege erkennen kann. Bei dieser neuen schmerzfreien Methode, der Elektromyographie (EMG), kann durch Hautelektroden die Aktivität der Muskulatur am Zwerchfell und zwischen den Rippen bestimmt werden. Sind die Atemwege wie beim Asthmaanfall verengt, muss diese Muskulatur deutlich stärker arbeiten, um die eingeatmete Luft wieder nach draußen zu befördern. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass sich mit dieser neuen Methode Asthma schon bei Kleinkindern zuverlässig nachweisen lässt. In Zukunft wird der Arzt also vielleicht die Fragen von Nils Eltern besser beantworten können. Der mit 30.000 Euro dotierte Klosterfrau Forschungspreis wird jährlich für besonders wichtige Arbeiten auf dem Gebiet der Früherkennung und Heilung des kindlichen Asthmas vergeben. Quelle: Klosterfrau
19. April 2005 Welt-Allergie-
und Asthma-Tag "Airlebnis Lunge" Weltweit haben etwa 300 Millionen Menschen Asthma, Tendenz stark steigend. Etwa 30% der österreichischen Bevölkerung leiden an verschiedenen Erkrankungen der Atemwege. Speziell von Asthma betroffen sind hierzulande - laut internationaler GINA-Studie - 5,8 % aller Erwachsenen. Damit liegt Österreich im westeuropäischen Durchschnitt. Die Anzahl der erkrankten Kinder und Jugendlichen wird von Experten jedoch weit höher eingeschätzt. "Die Prävalenz von Asthma hat sich in Westeuropa in den letzten Jahren sogar verdoppelt", so Univ. Doz. Dr. Wolfgang Pohl, Leiter des Landesklinikums Hochegg. Die Österreichische Lungenunion versucht diesem Negativtrend auch heuer wieder mit einem Gratis-Informationstag entgegenzuwirken. Information und Unterhaltung zum Thema
Gesundheit Als Programm-Highlight tritt Stargast Alfons Haider, selbst Asthmatiker, auf. Ein weiterer Höhepunkt ist ein Auftritt der weltberühmten Shaolin - Mönche, die dem Publikum einen Einblick in fernöstliche Konzentrationstechniken geben. Durch das Programm wird auch heuer wieder Vera Russwurm führen. Für Fachpublikum findet im Rahmen dieses Aktionstages von 9.30 bis 12.00 Uhr unter der Leitung von Univ. Doz. Dr. Wolfgang Pohl eine Ärztetagung zum Thema "Asthmatherapie sicher - einfach - effizient für Arzt und Patient" statt. AIRleben - Initiative für das hustende
Kind 20 Jahre Österreichische Lungenunion Alle Informationen zum Aktionstag im Wiener Rathaus
am 22.4.2005 von 9.30 - 18.00 Uhr, zur ÖLU und zur Initiative "AIRleben",
sind unter http://www.lungenunion.at abrufbar. Ergänzungen:
6. April 2005 Derzeit
keine extreme Pollenbelastung Wien - In weiten Teilen des Bundesgebietes hat die Birkensaison begonnen. Ausgenommen ist derzeit nur das Waldviertel und die Alpenregion. Trotz der zeitweise recht warmen Tage ist aber mit keiner extremen Pollenbelastung zu rechnen. Hasel und Erle sind bereits verblüht, regional
kann die Esche bei sensibilisierten Personen Beschwerden auslösen.
31. März 2005 Wien (OTS) - Da laut Wettervorhersage für
Samstag und Sonntag (2./3. April 2005) Temperaturen bis zu 17 Grad zu
erwarten sind, ist in Wien mit dem Einsetzen der Birkenblüte zu
rechnen. Für Allergikerinnen und Allergiker sind daher für
das kommende Wochenende bereits geringe Belastungen durch Birkenpollen
zu erwarten. Informationen zum aktuellen Pollenflug können
über das Gesundheitstelefon der Stadt Wien unter der Telefonnummer
01 / 533 28 28 abgerufen werden. Die Aktualisierungen erfolgen zweimal
wöchentlich. Quelle: PID-Rathauskorrespondenz
21. März 2005 BOLD-Studie
zu COPD: In China und der Türkei begannen Ende vergangenen Jahres bereits erste Untersuchungen, vor kurzem starteten Island, Südafrika und Österreich. Nun kommen die USA, Polen, Norwegen und Deutschland hinzu. Die Initiative startete das Kaiser Permanente Center for Health Research in Portland, Oregon, USA; dort werden alle Daten anonymisiert zusammengeführt. Das Center for Health Research ist ein unabhängiges, nicht-kommerzielles großes Forschungsinstitut, das seit 40 Jahren medizinische Forschung mit epidemiolo-gischem Hintergrund betreibt. "Die Region Hannover wird das Modellgebiet für Deutschland sein, die MHH das nationale Zentrum für die Studie", sagt Professor Welte. Er holte das Projekt nach Hannover. Die Schirmherrschaft hat Niedersachsens Sozialministerin Dr. Ursula von der Leyen übernommen. "Uns liegt besonders viel daran, dass die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung möglichst früh erkannt wird, damit sie rechtzeitig und richtig behandelt werden kann. Dazu müssen wir mehr über die Krankheit und ihre Verbreitung wissen. Gerade Raucher haben noch eine Chance, mit dem schädlichen Rauchen aufzuhören, wenn die COPD bei ihnen früh diagnostiziert wird", sagt Dr. Ursula von der Leyen. Wie wird die Studie ablaufen? Eine standardisierte Befragung und ein Lungenfunktionstest sind die wesentlichen Elemente der Studie. Rund 1.000 Personen aus der Region Hannover - je zur Hälfte Frauen und Männer - werden willkürlich ausgewählt, angeschrieben und gebeten, bei der Studie mitzumachen. Ihre Aufgabe: den Fragebogen mit 15 Seiten auszufüllen und den Lungenfunktionstest mitzumachen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MHH-Abteilung Pneumologie besuchen diese Personen zu Hause oder gehen mit ihnen in der MHH den Fragebogen durch. Darin wird ausführlich deren Krankengeschichte erfragt, das mögliche Raucherverhalten oder auch die eventuelle Versuche der Entwöhnung. Arztbesuche oder ein Klinikaufenthalt werden ebenso erfasst wie die Lebensqualität. "Unser Ziel ist es, auf diese Weise einen statistisch fundierten Querschnitt durch die Bevölkerung zu erhalten und genau herauszufinden, wie häufig die COPD tatsächlich ist", sagt Professor Welte. "Dabei hoffen wir auf die Mithilfe der angeschriebenen Menschen in der Region Hannover, auch wenn sie keine Lungenprobleme haben." Was ist die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung? Die COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) ist eine chronische Entzündung der Bronchien, die dazu führt, dass sich die Atemwege verengen und sich nur teilweise durch Medikamente wieder weiten lassen. Zwei Krankheitsbilder lassen sich dabei unterscheiden: • Chronisch obstruktive Bronchitis • Lungenemphysem Häufigste Ursache ist das Rauchen. Die Gefahr, an einer COPD zu erkranken, nimmt mit der Menge der inhalierten Zigaretten deutlich zu. Selten können auch andere Substanzen wie Stäube, Dämpfe und Gase oder genetische Ursachen zur COPD führen. Das Aufhören mit dem Rauchen ist die wichtigste Maßnahme, um einer chronischen COPD-Erkrankung vorzubeugen. Welche Symptome weisen auf eine COPD hin? • Husten, länger anhaltend, vor allem morgens nach dem Aufstehen • Auswurf, der normalerweise weiß ist, sich aber bei bakteriellen Infekten gelb-grün verfärbt • Atemnot, die meistens im frühen Stadium der Krankheit auftritt, zunächst nur unter Belastung, später auch in Ruhe Wichtig ist, dass die Ärzte die Krankengeschichte ausführlich erheben - sie gibt oft schon deutliche Hinweise auf die COPD. Eine körperliche Untersuchung und ein Lungenfunktionstest gehören ebenfalls zur Basisdiagnostik. Weitergehende Laboruntersuchungen, Röntgenaufnahmen oder eine Bronchienspiegelung dienen häufig dazu, andere Krankheiten mit ähnlichen Symptomen auszuschließen. Was setzen Mediziner in der Therapie ein? So genannte Bronchodilatatoren, als Spray eingesetzte Medikamente, erweitern die verengten Atemwege. Medikamente mit unterschiedlichen Wirkungsmechanismen sind hier kombinierbar. Eine Therapie mit Cortison oder mit Antibiotika spielt nur bei einer akuten Verschlechterung eine Rolle. Ist die Erkrankung fortgeschritten, benötigen die Patienten eine Langzeit-Sauerstofftherapie - über eine Nasensonde erhalten sie zusätzlichen Sauerstoff. Physikalische Maßnahmen können diese Behandlung unterstützen, erleichtern das Abhusten und helfen, quälende Hustenreize zu vermeiden - oder lindern die Atemnot. Bei jungen Patienten in fortgeschrittenem Krankheitszustand werden auch chirurgische Eingriffe bis hin zu einer Lungentransplantation erwogen. Weitere Informationen: Quelle: Dr. Arnd Schweitzer, Medizinische Hochschule Hannover / IdW
16. März 2005 Genuss
trotz Lebensmittelallergie Wien - Jeder Vierte gibt an, an einer Lebensmittelallergie zu leiden. Die Spurensuche nach den allergisch machenden Stoffen gestaltet sich aber manchmal äußerst schwierig. Nüsse in angeblich purer Milchschokolade und Milcheiweiß im Lachsaufstrich sind nur zwei Beispiele von Stoffen, die sich in Lebensmitteln verbergen, in denen man sie nicht vermuten würde. Information und Orientierung bietet die neue Broschüre der niederösterreichischen Arbeiterkammer an, die am 16. März 2005 von Präsident Josef Staudinger und dem nö. Gesundheitslandesrat Emil Schabl vorgestellt wurde. "Wir haben diese Broschüre gemeinsam mit dem Land Niederösterreich in Auftrag gegeben, weil wir Allergikern einerseits den Arbeitsalltag erleichtern wollen und ihnen andererseits Wege aufzeigen wollen, wie sie trotz Allergie ihr Essen genießen können", erklärte AKNÖ-Präsident Josef Staudinger. Den Zeitpunkt der Präsentation habe man nicht zuletzt in Hinblick auf die beginnende Pollensaison gewählt, denn Pollenallergiker sind auch häufig empfindlich gegen bestimmte Nahrungsmittel. 2,4 Prozent erwachsene Lebensmittelallergiker Eine echte Lebensmittelallergie liegt bei 2,4 Prozent der Erwachsenen und bei bis zu 6 Prozent der Kinder vor. Daneben gibt es noch Unverträglichkeiten, Pseudoallergien, Kreuzallergien und Intoleranzen, die das Leben im Alltag beeinträchtigen können. Nicht alles, was wie eine Allergie aussieht, ist auch eine. Die Broschüre bringt Klarheit in den Begriffsdschungel und zeigt Wege in Richtung genussvolles Essen auf.
Der Broschüre liegt außerdem ein Allergiekompass bei. Allergiker sehen auf einen Blick, was sie meiden sollten und welche Ersatzprodukte sie kaufen können. Der Kompass gibt Orientierung bei den fünf häufigsten Lebensmittelallergien, das sind jene gegen Kuhmilch, Hühnereier, Fisch, Soja und die Unverträglichkeit von Gluten. Die Broschüre kann und soll den Arzt nicht ersetzen. Der erste und wichtigste Schritt ist eine umfassende Diagnose, die vom Facharzt, dem Allergologen, erstellt wird. Die 104 Seiten umfassende Broschüre "Nicht alles ist eine Allergie" ist zum Ortstarif unter 05 7171-1212 bei der Niederösterreichischen Arbeiterkammer zu bestellen und gratis erhältlich. Im Internet steht sie als Download auf http://noe.arbeiterkammer.at zur Verfügung. Quelle: AKNÖ
10. März 2005 Wien - Kann man dem Wetterdienst Glauben schenken,
und kommt es tatsächlich zu tageszeitlichen Erwärmungen über
6 Grad Celsius, dann muss man in weiten Aus allergologischer Sicht unbedeutend sind
die zeitweise gut erkennbaren 8. März 2005 Hemmung
der Magensäureproduktion Berlin (ots) - Mit ihrem Forschungsergebniss, dass die Einnahme von Medikamenten zur Hemmung der Magensäure, den Ausbruch von Nahrungsmittelallergien auslöst, hat am vergangenen Wochenende ein Forscherteam um Frau Prof. Erika Jensen-Jarolim aus der Medizinischen Unversität Wien den "ADF/ECARF Award for European Allergy Research" gewonnen: Während einer dreimonatigen klinischen Studie an rund 200 Patienten, konnte die internationale Forschergruppe aus Deutschland, Österreich und Ungarn den Anstieg von Nahrungsmittel allergieauslösende IgE-Antikörper im Blut, nach Einnahme von sog. Magensäureblockern nachweisen. Mehr als jeder 10. Patient entwickelte während dieser Zeit eine komplett neue Allergie gegen Nahrungsmittel. Der experimentelle Preis ging an die Forschergruppe um Dr. med. Jan Gutermuth aus dem ZAUM "Zentrum Allergie und Umwelt der Technischen Universität München", die sich mit der Weiterentwicklung einer möglichen Form der Allergieimpfung beschäftigten. Die Preisauswahl während der Tagung der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung (ADF) vom 03. bis 05. März 2005 in Innsbruck. Ziel der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) ist die der Verbesserung des Wissenstandes und der Aufmerksamkeiten gegenüber Allergien in Europa. Nähere Informationen und Zusammenfassungen der Forschungsergebnisse finden Sie auf der Internetseite: www.ecarf.org Quelle: European Centre for Allergy Research Foundation
- ECARF 8. März 2005 Erfolg im Forschungsschwerpunkt
Biophotonik:
Freiburg - Der Deutsche
Wetterdienst präsentierte am 8. März 2005 zusammen mit seinen
Projektpartnern aus Wissenschaft und Industrie in Freiburg die erste
lauffähige Version eines automatischen Pollenmonitors. Die neue
Technik wurde im Rahmen des Verbundprojekts "OMNIBUSS" im Quelle: Informationsdienst Wissenschaft - idw -
Pressemitteilung 7. März 2005 Neue
Studie: Allergieimpfung schützt Kinder Insektengiftallergie ist kein Einzelschicksal. Forscher schätzen, dass mindestens 0,8 Prozent aller Kinder schwere Reaktionen wie Nesselausschlag, Atemnot und Kreislaufkollaps auf Insektenstiche zeigen. In Österreich wären somit mehr als 6000 Kinder im Alter von null bis acht Jahren betroffen. Die Dunkelziffer dürfte aber noch wesentlich höher liegen. Alljährliche Berichte über Todesfälle bei Kindern mit Insektengiftallergie sind nur die Spitze der Negativstatistik an akuten Zwischenfällen. Trotz der nachweislich großen Gefahr für Allergiker ist die Annahme auch unter Ärzten verbreitet, dass eine Insektengiftallergie sich "auswächst" und nach der Pubertät von selbst verschwindet. Diese Annahme war für Forscher des John-Hopkins-Allergycenter in Baltimore, USA der Anlass für eine wissenschaftliche Überprüfung im Rahmen einer großangelegten Studie. Gleichzeitig wurde auch die Langzeitwirkung der Spezifischen Immuntherapie für Insektengiftallergiker untersucht. Die Ergebnisse wurden kürzlich im angesehenen "England Journal of Medicine" publiziert und sind selbst für Experten überraschend ausgefallen. Langzeit-Studie mit Beobachtungszeitraum von 20 Jahren Als Probanden wurden 1033 Patienten herangezogen, bei denen zwischen 1978 und 1985 im Kindesalter eine Insektengiftallergie diagnostiziert wurde. 46 Prozent der Gruppe wurde damals mit einer Allergieimpfung therapiert, bei 53 Prozent wurde auf eigenem Wunsch keine SIT durchgeführt. Zwischen 1997 und 2000 konnten 512 dieser ehemaligen Patienten von den US-Wissenschaftlern kontaktiert und mittels standardisierten Fragebögen über ihren Krankheitsverlauf in den letzten 20 Jahren befragt werden. Ergebnis 1: Schutz der Allergieimpfung (SIT) hält über Jahrzehnte hinweg Von den 512 Studienteilnehmern hatten 43 Prozent zwischen 1987 und 1999 Insektenstiche erlitten. Abgefragt wurde der Schweregrad der Allergiereaktionen in den einzelnen Gruppen. Bei allen Graden der Allergiereaktionen (Leicht, mittel, schwer) konnten in der SIT-Gruppe auch noch 20 Jahre nach Therapie-Ende signifikant bessere Ergebnisse verzeichnet werden als bei jenen Patienten ohne Allergieimpfung. Im Detail: Leichte systemische Reaktionen wie Hautschwellungen nach einem Insektenstich wurden bei 3 Prozent der SIT-Gruppe, aber bei 17 Prozent der unbehandelten Patienten festgestellt. Mittlere bis schwere Reaktionen (Atembeschwerden, Benommenheit, Schwindel, Bewusstlosigkeit) traten bei 5 Prozent der Probanden mit SIT und bei 32 Prozent der Patienten ohne SIT auf. Anders ausgedrückt: Patienten mit einer Allergieimpfung im Kindesalter hatten eine um 600 Prozent geringere Häufigkeit an mittleren bis schweren Allergiereaktionen auf Insektenstiche zu reagieren, auch noch 10 bis 20 Jahre nach Therapie-Ende. Es zeigte sich also, dass die SIT auch einen erstaunlich langfristigen Nutzen bringt. Ergebnis 2: Allergien "wachsen sich in den meisten Fällen nicht aus" Die Meinung, dass Insektengiftallergien im Laufe des Erwachsenwerdens von selbst verschwinden, konnten die Wissenschaftler im Rahmen der Studie nicht bestätigen. Die Ergebnisse zeigen, dass bei einigen Patienten ohne Allergiebehandlung die Beschwerden nach Insektenstichen im Laufe der Jahre zwar graduell leichter wurden, jedoch in keinem Fall verschwanden. Genauso war auch das Gegenteil der Fall: bei sechs Patienten ohne SIT-Behandlung im Kindesalter, die ursprünglich nur leichte systemische Reaktionen auf Insektenstiche hatten, traten im Erwachsenenalter mittelschwere Beschwerden auf. Der an der Univ. Klinik für Dermatologie und Venerologie der Medizinischen Universität in Graz allergologisch tätige Arzt Dr. Gunter Sturm zum Thema Insektengiftallergie: "Es ist bekannt, dass erwachsene Patienten mit schweren Stichreaktionen in der Vergangenheit ein erhöhtes Risiko für ein erneutes Auftreten von ausgeprägten allergischen Reaktionen nach einem Insektenstich aufweisen. Eine Impftherapie für Kinder, die nach einem Insektenstich neben generalisierten Hautsymptomen auch Kreislauf- und Atemprobleme entwickeln, ist prinzipiell empfehlenswert." Conclusio: SIT bei Kindern besonders wirksam Die vorliegenden Studienergebnisse zeigen eindeutig, dass eine bereits im Kindesalter durchgeführte Allergieimpfung gegen Insektengiftallergien, sowohl was die Milderung der Reaktionen als auch die Langzeitwirkung betrifft, klar als positiv bewertet werden kann. Eltern mit Risikokindern sollten diese Therapieform jedenfalls in Erwägung ziehen. Die Allergieimpfung wird nach fachärztlicher
Untersuchung in Allergieambulatorien, Allergieambulanzen in Krankenhäusern
oder von niedergelassenen allergologisch ausgebildeten Ärzten durchgeführt.
Die durchschnittliche Therapiedauer beträgt 3 Jahre. Die Behandlungskosten
werden nach chefärztlicher Genehmigung zur Gänze von der Krankenkasse
übernommen.
28. Februar 2005 Weltweiter
Anti-Raucher-Pakt in Kraft getreten Genf (pte, 28. Februar 2005 09:15) - Die Framework Convention on Tobacco Control (FCTC), das erste weltweite Gesundheitsabkommen, ist in Kraft getreten. Der Pakt gegen das Rauchen wurde von 168 Ländern unterzeichnet und von 57 ratifiziert. Diese Länder müssen jetzt entsprechende Änderungen ihrer Gesetzgebung vornehmen. Das Abkommen beinhaltet Warnungen zu den Gefahren des Rauchens auf den Zigarettenpackungen und das Verbot von Tabakwerbung für die Dauer von fünf Jahren. Laut BBC sterben jedes Jahr fünf Mio. Menschen an Erkrankungen, die mit dem Rauchen in Zusammenhang stehen. Eine Zahl, die sich bis zum Jahr 2020 verdoppeln soll, wenn nicht entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Aus diesem Grund hat die WHO die FCTC geschaffen, um Länder zu einer strengeren Gesetzgebung zu zwingen. FCTC-Koordinator Douglas Bettcher erklärte,
dass eine entsprechende weltweite Gesetzgebung erforderlich sei, um
die Anzahl der sinnlosen Todesfälle zu reduzieren. In den 57 Ländern,
die das Abkommen ratifiziert haben, können Zigaretten nur mit entsprechenden
Warnhinweisen auf den Packungen verkauft werden. Innerhalb von fünf
Jahren müssen die Tabakwerbung, die Förderung und das Sponsorship
ebenso wie das Rauchen in öffentlichen Räumen verboten werden.
Die Tabakindustrie hat anfangs gegen die Einführung der Framework
Convention on Tobacco Control protestiert. Chris Procter von British
American Tobacco erklärte jetzt, dass diese Initiative zu begrüßen
sei. Es gäbe eine gemeinsame Anstrengung der internationalen Gemeinschaft
diese Rahmenbedingungen zu schaffen.
25. Februar 2005 Wien - Die WHO macht ernst: Am 27 Februar 2005 tritt weltweit ihre Rahmenkonvention zur Eindämmung des Tabakgebrauchs in Kraft, in der erstmals auch Haftungs- und Schadenersatzverpflichtungen der Länder enthalten sind. Österreichs Lungenfachärzte fordern die umgehende Ratifizierung der Konvention, um endlich wirksame gesetzliche Maßnahmen zum Nichtraucher-Schutz zu setzen: u.a. rauchfreie Lokale statt rauchfreier Zonen, Verzicht auf Zigarettenautomaten, Erhöhung der Tabaksteuer und Zweckwidmung dieser Steuermittel für Maßnahmen der Tabakprävention. Die rasche Ratifizierung der WHO-Konvention zur
Eindämmung des Tabakgebrauchs durch Österreich forderte die
Österreichische Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP), vormals
ÖGLUT, gemeinsam mit der "Initiative Ärzte gegen Raucherschäden"
anlässlich des weltweiten Inkrafttretens der Konvention am Sonntag,
27. Februar 2005. Nunmehr schlage für den heimischen Nichtraucher-Schutz
die "Stunde der Wahrheit", betonte Prim. Dr. Kurt A i g n
e r, Lungenfacharzt, Präsidiumsmitglied der Österreichischen
Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) und Präsident der
"Initiative Ärzte gegen Raucherschäden". Erstmals sind in dieser Rahmenkonvention auch Haftung
und Schadenersatz berücksichtigt (Artikel 19). Von den rund 160
Ländern (Vertragsparteien), die die Konvention bislang unterzeichnet
haben, sind, so der Konventionstext „die strafrechtliche Verantwortlichkeit
und die zivilrechtliche Haftung, gegebenenfalls einschließlich
des Schadenersatzes, zu regeln. Dazu erwägen die Vertragsparteien,
nötigenfalls gesetzgeberische Maßnahmen zu ergreifen bzw.
geltende Gesetze weiter zu entwickeln.“ Diese haftungsrechtlichen Bestimmungen, die Sanktions-
und Präventionsmöglichkeiten bedingen, „machen diese
Rahmenkonvention einzigartig“ erklärt dazu der Jurist und
Haftungs-Experte der "Initiative Ärzte gegen Raucherschäden",
Dr. Keyvan D a v a n i. Dadurch könne einerseits die Tabakindustrie
von einem Verhalten abgeschreckt werden, das die nationalen Gesundheitskosten
durch Krankheit und Sucht erhöht und andererseits könnten
die Länder, die die Konvention ratifiziert haben, für das
Scheitern der in der Rahmenkonvention genannten Maßnahmen sanktioniert
werden. Die WHO, erläutert Davani, betone die Bedeutung von Untersuchungsausschüssen und Prozessen gegen die Tabakindustrie, u.a. weil diese dadurch zu einer Änderung ihrer Marketingmethoden gezwungen werden kann und Entschädigungszahlungen an Raucher/Passivraucher und öffentliche Gesundheitsbehörden erreicht werden können. Eine Haftung der Tabakindustrie könnte auch Auswirkung auf den Preis von Zigaretten haben und dadurch den Zigarettenkonsum, vor allem bei Kindern und Jugendlichen, zurückgehen lassen. Dies wiederum könnte die Hersteller anspornen, umreißt der Haftungsrecht-Experte mögliche Szenarien, „ein aus aktueller technologischer Sicht weniger süchtig machendes, toxisches, kanzerogenes und erbgutschädigendes Produkt herzustellen, um in Zukunft Haftungskosten zu vermeiden.“ Weitere Inhalte der Rahmenkonvention sind u.a.
die Senkung des Tabakbedarfes (Artikel 6 – 14), die Senkung des
Tabakangebots (Artikel 15 – 17) sowie Maßnahmen der Warnkennzeichnung
auf Verpackungen (Artikel 11.1.) mit dem Verbot der Werbung und Verkaufsförderung
u.a.m. Die Rahmenkonvention ist in deutscher Fassung unter www.ogp.at
und www.aerzteinitiative.at abrufbar. Neben der raschen Ratifizierung der Rahmenkonvention fordern ÖGP und Initiative Ärzte gegen Raucherschäden • die Erhöhung der Tabaksteuer als effizientes
Mittel, den Tabakkonsum zu reduzieren, Laut einer aktuellen Gallup-Umfrage sind die Österreicher
mehrheitlich (61 Prozent) für rauchfreie Büros, 56 Prozent
wünschen sich auch rauchfreie Lokale. Die Einführung eines
Rauchverbotes in allen öffentlich zugänglichen Räumen
(Arbeitsplätze, Lokale, Ämter, etc.) würde, laut Umfrage,
23 Prozent der derzeitiger Raucher dazu motivieren, mit dem Rauchen
aufzuhören! Die jährlichen dem Tabakkonsum zuzuordnenden Ausgaben im Gesundheitswesen machen weltweit zwischen 6 und 15 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben – in Österreich rd. 17 Mrd. Euro – aus. Wird der aktuelle, weltweite Trend zum Tabakkonsum nicht gestoppt, fasste Aigner die Prognose der WHO zusammen, „werden in den nächsten Jahren 650 Mio. Menschen durch Tabakkonsum sterben, die Hälfte davon in ihrem mittleren Lebensalter mit einem Verlust zwischen 20 und 25 produktiven Lebensjahren.“ Weltweit sterben derzeit 13.500 Menschen pro Tag oder 4,9 Mio. Menschen jährlich an den Folgen des Tabakkonsums.
18. Februar 2005 Nitroproteine
lösen Allergien aus Allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen,
Asthma oder Neurodermitis Die TUM-Chemiker analysierten die Veränderung
von Blütenpollen- Immunologische Studien zeigen, dass nitrierte Proteine
besonders Quelle: Technische Universität München /IdW
17. Februar 2005 Wien - Vergangene Woche hat Greenpeace in Wien und Umgebung Feinstaubmessungen begonnen. Die Ergebnisse zeigen: Die tatsächliche Belastung, der die Menschen ausgesetzt sind, liegt meist deutlich höher als die offiziellen Messstationen angeben. Laut Ö-Norm wird auf einer Höhe von mindestens drei Meter gemessen, manche Messstellen können allein aufgrund ihrer Lage keine ernstzunehmenden Ergebnisse liefern. "Nasen und Lungen richten sich im Allgemeinen nicht nach der Ö-Norm", kommentiert Greenpeace-Verkehrsexperte Jurrien Westerhof. "Die amtlichen Zahlen verschleiern, was wir tatsächlich einatmen müssen." Verkehrslärm und Feinstaub sind in Österreich in einem Kompetenzwirrwarr geregelt: Für Lärm sind Bund und Länder zuständig, die Kompetenzen sind aber nicht klar abgegrenzt. Für Feinstaubbelastungen sind in erster Linie die Landeshauptleute in die Verantwortung zu nehmen. Dieser Zuständigkeitswirrwarr hat zur Folge, dass dringende Maßnahmen nicht durchgeführt werden. Die zuständigen Behörden oder Landeshauptleute können sich durch Gesetzeslücken vor ihren Pflichten drücken. Seit dem 1. Jänner 2005 sind jährlich dreißig Grenzwertüberschreitungen erlaubt, praktisch alle österreichischen Ballungszentren sind betroffen. Im Jahr 2010 werden "nur" mehr 25 Überschreitungen pro Jahr toleriert, die Bundesländer müssen also dringend Maßnahmen ergreifen. Feinstaubbelastung ist mit etwa 2.500 Todesfällen jährlich die dritthäufigste Todesursache in Österreich hinter Rauchen (12.000) und Alkohol (8.000) - Asthma, Bronchitis und Lungenkrebs können durch Feinstaub ausgelöst werden. Weitere mögliche Folgen sind: Atemnot, Husten, Einschränkung der Lungenfunktion und Atemwegs- (u. a. Entzündungen) sowie Herz- und Kreislauferkrankungen. Greenpeace fordert rasche Maßnahmen zur Feinstaubbekämpfung: keine Steuer-Vorteile für Diesel-Treibstoff sowie keine Neuzulassungen von Diesel-KFZ ohne Russpartikelfilter. "Die Landeshauptmänner Pröll und Häupl mögen bitte erklären, wie sie unter diesen Gesichtspunkten die Lobau- und die Nordost-Autobahn bauen wollen", fragt Westerhof. Ohne eine Verkehrsreduktion - und besonders ohne eine Reduktion im Transportsektor - wird das Feinstaubproblem nicht in den Griff zu bekommen sein. "Greenpeace fordert die Landeshauptleute auf, sofort zu reagieren und Maßnahmen gegen die Feinstaubbelastung zu setzen", so Jurrien Westerhof abschließend. Quelle: Greenpeace / OTS Weitere Informationen:
16. Februar 2005 Krebswarnhinweis
bei Ekzem-Salben? Washington - Die US-Lebensmittel- und Medikamentenaufsicht FDA überlegt, bei zwei Salben, die zur Behandlung von Neurodermitis eingesetzt werden, am Beipackzettel einen Hinweis bezüglich einer erhöhten Krebsgefahr bei Anwendung vorzuschreiben. Wie Mitte Februar 2005 bekannt wurde, diskutiert ein von der FDA eingesetztes externes Gremium von Ärzten diese Thematik. Bei den Ekzem-Salben handelt es sich um "Elidel" von Novartis und "Protopic" von Fujisawa Healthcare. Beide Pharmakonzerne wurden von der FDA nach Krebsfällen bei Patienten befragt, die 2000 bis 2001 mit den Salben behandelt wurden. Nachdem 13 Hautkrebs- und Lymphomerkrankungen bekannt wurden und nach Hinweisen auf eine erhöhte Krebsgefahr in Tierstudien entstand bei der FDA, wie es in einem Papier heißt, "ernsthafte Sorge über die Sicherheit bei der Anwendung bei Kindern". Definitiv könne die Frage des Krebsrisikos aber erst in einigen Jahren beantwortet werden. Nach Aussagen aus beiden Pharmakonzernen glaubt man dort nicht an eine erhöhte Krebsgefahr durch die Anwendung der Salben, die von vielen Dermatologen zur Behandlung von Neurodermitis in den vergangenen Jahren empfohlen wurden. Weitere Informationen: www.fda.gov
16. Februar 2005 Auch
älteren Menschen drohen Allergien Hamburg (ots) - Ältere Menschen sollten sich nicht darauf verlassen, dass sie vor Allergien geschützt sind. Die Aussage "Wer mit 50 keine Allergie hat, bekommt auch keine mehr" sei falsch, betont Dr. Hartwig Lauter vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) im Interview mit der Zeitschrift VITAL. Untersuchungen des DAAB mit 5.000 Heuschnupfenpatienten hätten ergeben, dass die Zahl der Allergiker mit Krankheitsbeginn über 50 in den letzten zehn Jahren kontinuierlich zugenommen habe. Die genauen Ursachen sind bislang unklar. Allergien seien grundsätzlich nicht heilbar, betont der Experte. Behandlungsziel sei vielmehr, für die Patienten eine weitgehende Beschwerdefreiheit zu erreichen. Neben der Hyposensibilisierung, die nach Angaben Lauters bei rund 80 Prozent der Heuschnupfen-Patienten erfolgreich ist, können auch Naturtherapien bei Allergien helfen. Dazu zählen Kneippsche Anwendungen, Entspannungsverfahren, Akupunktur, Homöopathie und die Phytotherapie. Möglicherweise gibt es für Allergiker bald neue Hilfe. Derzeit testen Wissenschaftler der Uni Mainz eine "Allergiebremse" für das Immunsystem. Dabei soll der körpereigene Botenstoff IL-10 die allergische Reaktionskette unterbrechen. Im Tierversuch war das Verfahren bereits erfolgreich. Zugleich weist der Experte darauf hin, dass Diäten bei Allergien in der Regel nicht helfen. Bislang gebe es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass eine Anti-Allergie-Ernährung Erkrankungen vorbeugen oder sie heilen könne. Auch der "Sauberkeitswahn" in vielen Haushalten sei nicht hilfreich. Er verhindere nämlich, dass der Organismus im Kleinkindalter mit allen möglichen Krankheitserregern und Schadstoffen in Berührung komme und so sein Immunsystem trainiere, betont Lauter. Originaltext: Vital - Jahreszeiten Verlag
27. Jänner 2005 Europäische
Patienten wollen mehr Informationen zum Thema Gesundheit Wien (OTS) - Eine im Auftrag des Pharma-Unternehmens Pfizer durchgeführte Studie an chronisch Kranken in Europa und in den USA zeigt, dass - bei zunehmender Information darüber, wie sie mit ihrer Krankheit umgehen sollten - zwei Drittel der Patienten ihr Verhalten proaktiv ändern. Zusätzlich nehmen mehr als drei Viertel von denen, die ihr Verhalten ändern, eine positive Auswirkung auf ihren Gesundheitszustand wahr. Das gilt für die USA wie für Europa gleichermaßen. Die Befragung ergab darüber hinaus, dass mehr als die Hälfte der Patienten in Europa das Gefühl haben, nicht genügend Information über ihren Krankheitszustand und eventuelle Behandlungsmöglichkeiten zu haben. In dieser im Auftrag von Pfizer durchgeführten Untersuchung, sollte der Informationsstand von Patienten, die an einer der folgenden Krankheiten (Asthma, Diabetes Typ 2 und Erkrankung des Herzens) leiden, erhoben werden. Im Zuge dieser Erhebung (Juni bis September 2004) wurden Daten von 4.500 Patienten aus acht europäischen Ländern (Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien, Schweden und Großbritannien) und den USA gesammelt. Sally Greengross, Vorsitzende der Organisation Alliance for Health and the Future: "Eine breite Öffentlichkeit hat zunehmend Interesse an Patienten-Informationen, wie sich anhand der Zugriffe auf die Gesundheits-Homepages - weltweit - zeigt. Wie die Untersuchung zeigt, sind über ihren Gesundheitszustand informierte Patienten bereit, ihr Verhalten zu verändern. Eine Bevölkerung, die sich besser informiert, sollte Anerkennung bekommen und zu weiterem Engagement ermutigt werden. Denn wie die Befragung zeigt, ändern Patienten, die über ihren Gesundheitszustand informiert sind, ihr Verhalten wegen der positiven Auswirkungen auf ihre Gesundheit." Uneinheitliches Wissen bezüglich Gesundheit Die Befragung hat auch die Höhe des Wissensstandes aller Interviewten erhoben, in dem ihr Bewusstsein hinsichtlich Basisinformation getestet wurde. Das ist jenes Wissen, von dem man erwarten könnte, dass sie darüber verfügen, um mit ihrem Zustand entsprechend umgehen zu können. Insgesamt - über alle drei Krankheitsbereiche hinweg - zeigten die US-Patienten größeres Wissen über ihren Gesundheitszustand. So waren nur 3% der europäischen Herz-Patienten "ausgezeichnet" über ihren Zustand informiert, gegenüber 19% der Befragten in den USA. Aber auch innerhalb der einzelnen Länder Europas gibt es signifikante Unterschiede hinsichtlich des Wissensstandes der Patienten, am Beispiel der Diabetes-Patienten: In Großbritannien waren 43% der Patienten "ausgezeichnet" über ihren Zustand informiert, was signifikant höher war als in Italien (23%), Deutschland (17%), Spanien (15%) und Polen (4%). Ähnlich das Ergebnis der Asthma-Patienten: Wieder waren die Befragten in Großbritannien deutlich besser über ihren Zustand informiert als z.B. jene in Polen. Überraschend hoch der Anteil der Befragten in vielen europäischen Ländern, die einen ärmlichen Wissensstand bezüglich der Herz-Krankheiten aufweisen, darunter Spanien (92%), Italien (87%) und Frankreich (81%). Dazu stellt Jack Watters, Vize-Präsident für Medical Affairs von Pfizer Europa / Canada fest: "Der unterschiedliche Grad an Wissen innerhalb Europas zeigt die Bedeutung einer verbesserten Information und Bildung auf dem Gebiet der Gesundheit auf. Ein besseres, kostenorientiertes Management und eine erfolgreiche Prävention von Krankheiten sind nur dann möglich, wenn die Patienten Zugang zu und gutes Verständnis über genaue Informationen aus zuverlässigen Quellen haben." Als Informationsquellen dienen den europäischen
Patienten: Simon O'Neill, Director of Care and Policy, Diabetes UK, mit mehr als 170.0000 Mitgliedern die größte nationale Diabetiker-Vereinigung, stellt fest: "Diabetes-Patienten sehen ihre Gesundheits-Experten nur wenige Stunden im Jahr, müssen jedoch mit ihrer Krankheit im Alltag umgehen können. Daher müssen Patientenschulungen Vorrang haben. Die Studie zeigt, dass die Mehrheit der Betroffenen ihrem Wissen entsprechend handelt. Dort müssen wir ansetzen und weiterarbeiten."
27. Jänner 2005 Biofeedback
kann Asthma lindern Die Kombination von
Biofeedback und Atemtraining ist eine höchst effektive Therapieform
bei Asthma. Dies ist das bemerkenswerte Fazit einer Studie von Prof.
Paul Lehrer, der das Ergebnis kürzlich in der Fachzeitung Chest
veröffentlichte (Chest, Vol. 126 (2), p: 352-61).
27. Jänner 2005 Supermarkt-Bäckerei
als Asthma-Falle London (pte, 27. Januar 2005 10:41) - Nicht nur herkömmliche Bäcker sind einem erhöhten Risiko von Asthma ausgesetzt, sondern auch Angestellte, die in Supermarkt Bäckereien arbeiten. Das ergab eine Studie des Imperial College in London gemeinsam mit dem Royal Brompton Hospital. Die Supermarkt-Bäcker sind nach der Studie häufiger Asthmatiker als normale Angestellte, berichten die Forscher im Wissenschaftsmagazin "European Respiratory Journal". Neun Prozent der Bäcker, drei Prozent der Angestellten in Bäckereien und drei Prozent der Bäckergehilfen haben nach bisherigen Studien deutliche Anzeichen von Asthma. Nach den jüngsten Untersuchungen leiden 15 Prozent der Angestellten an asthma-ähnlichen Zuständen, mehr als 26 Prozent gaben an, durch die Arbeit entzündete Augen oder Nasenschleimhäute zu haben. "Dass Bäcker vermehrt unter Asthma leiden, ist schon länger bekannt, neu hingegen sind die Zahlen aus Backstuben in Supermärkten", so Studienleiter Andrew Brand. Die Zahlen sind, so die Forscher, mit denen anderer Angestellter von Bäckereien vergleichbar. Außerdem sei die Zahl von Backstuben in Supermärkten weiter steigend. Das Wissenschaftsteam hatte 239 Angestellte von
solchen Supermarkt-Bäckereien untersucht. Neben den Fragebogen
wurden auch Allergietests durchgeführt. Studienleiter Paul Cullinan
vom Imperial College und dem Royal Brompton Hospital gab an, dass die
Untersuchten nicht nur auf Mehl allergisch reagierten, sondern auch
auf andere Backzutaten. Bei einem Viertel der Betroffenen konnten die
Forscher nachweisen, dass es auch eine Sensibilisierung auf andere Stoffe
gibt. 26. Jänner 2005 Neurodermitis-Patienten
oft auch anfälliger für Viren Bonn - Manche Patienten mit Neurodermitis sind
auch anfälliger für Virus- So mancher Skiläufer kennt die Symptome: Nach
einem Sonnentag auf der Bei Menschen mit Neurodermitis verlaufen Virusinfektionen
häufig Das National Institute of Health hatte das Forschungsprogramm
vor dem
25. Jänner 2005 Die START-Studie ist mit über 7.000 Patienten
in 32 verschiedenen - Es gab in der Pulmicort-Gruppe (30 Prozent)
im Vergleich zur - Das Auftreten nicht mit Asthma in Verbindung
stehender SUE/SAE - Vorkommen, Art und Schwere unerwünschter
Ereignisse (UE/AE) in - Bei denjenigen, die Placebo bekamen, war das
Auftreten von UE/AE Diese wichtigen Ergebnisse unterstreichen die
schon früher Professor Silverman, Koautor der Studie, sagte
dazu: "Die Mehrere Kurz- und Langzeit-Studien haben gezeigt,
dass ein früher Teil der Analyse der Studienergebnisse war auch
die Wirkung von Behandlungsrichtlinien wie z.B. GINA(12) haben
sich schon seit Wie bei allen Kortikosteroiden kann es zu systemischen
Effekten AstraZeneca ist ein bedeutendes internationales
Pharmaunternehmen, - START ist eine lebensnahe', internationale Langzeit-Studie
und - Kriterien für die Aufnahme in die Studie
waren u.a., dass die - Die tägliche Dosis für Kinder unter
11 Jahren betrug 200 Quellenhinweise 1. Sheffer AL, Silverman M, Woolcock AJ, Diaz
PV, Lindberg B, 2. Pauwels R, Pedersen P, Busse WW et al. Early
intervention with 3. Sullivan S, Buxton M, Andersson F, Lamm C J,
Liljas B, Chen Y, 4. Laitinen LA, Laitinen A, Haahtela T. Airway
mucosal 5. Haahtela T, Jarvinen M, Kava T, et al. Comparison
of a beta 6. Haahtela T, Jarvinen M, Kava T, et al. Effects
of reducing or 7. Selroos O, Pietinalho A, Löfroos A-B,
Riska H. Effect of early 8. Selroos OB, Löfroos AB, Niemistö
M, et al. Early introduction 9. Selroos OB, Niemistö M, Löfroos A.
A double blind, randomized, 10. Agertoft L, Pedersen S. Effects of long-term
treatment with an inhaled corticosteroid on growth and pulmonary function
in asthmatic 11. Turpeinen M. Helsinki early intervention childhood
asthma 12. National Institute for Health, National Heart
Lung and Blood ots Originaltext: AstraZeneca
6. Jänner 2005 Tabletten
gegen Pollenallergie Kopenhagen, Dänemark - Den vorläufigen, am 6. Jänner 2005 bekannt gegebenen Ergebnissen einer neuen Studie (GT-07) zufolge, verringert die Allergie-Immuntherapie in Tablettenform von ALK-Abello Symptome der Rhinokonjunktivitis (Heuschnupfen) um 37 % und reduziert gleichzeitig den Bedarf an symptomlindernden Medikamenten um 41 % (im Vergleich zu Placebo). Die GT-07 Studie stellt die Wirksamkeit unter Beweis und bestätigt das positive Verträglichkeitsprofil der Grastabletten, wie kürzlich in der Phase IIb/III Studie (GT-02) berichtet, der umfangreichsten je unternommenen Allergie-Immuntherapie-Studie [1]. "Dies sind für ALK-Abello höchst interessante Ergebnisse", sagte Jens Bager, CEO von ALK-Abello A/S. "Die Studie bestärkt uns ganz klar in unserer Strategie, in das Tablettenprogramm zu investieren. ALK-Abello hat sich zum Ziel gesetzt die Grastabletten auf den Markt zu bringen, damit noch mehr Patienten von der Immuntherapie profitieren können. Wir sind jetzt auf die Ergebnisse der laufenden Studie (GT-08) sehr gespannt, die über 600 gegen Graspollen allergische Patienten umfasst", ergänzte Bager. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt,
dass in der westlichen Welt über 20% der Bevölkerung an Allergien
leidet. Von ihnen sind ca. 50 % gegen Graspollen allergisch und die
Tendenz ist weiterhin steigend [2] [3]. Im Vergleich zu herkömmlichen
symptomlindernden Medikamenten ist die Immuntherapie eine "Die wirksamste Methode, um die Symptome
der Allergie zu vermeiden, besteht in der Behandlung des allergischen
Grundleidens selbst. Die Verfügbarkeit einer verträglichen
und leicht einzunehmenden Immuntherapie in Form von Tabletten entspricht
einer echten Therapienotwendigkeit", sagte der die Studie leitende Informationen zur Studie Bei der GT-07 Studie handelte es sich um eine doppelblinde, Placebo-kontrollierte, multizentrische Studie, die die Verträglichkeit und Wirksamkeit der einmal täglich in Form von Tabletten verabreichten Grasallergie-Immuntherapie von ALK-Abello gegen Placebo testete. Die Studie umfasste 114 Patienten in Schweden und Dänemark mit diagnostizierter mittelschwerer bis schwerer Rhinokonjunktivitis und durch Graspollen verursachtem leichtem bis mittelschwerem Asthma. Die Patienten erhielten randomisiert 75.000 SQ-T Einheiten Phleum pratense (Grastabletten) bzw. Placebo. Der Behandlungszeitraum vor dem Pollenflug wurde im Vergleich zur GT-02 Studie verlängert. So erhielten alle Patienten vor der Pollenflugsaison eine Behandlung über mindestens 10 Wochen ohne Dosiserhöhung. Informationen zu ALK-Abello ALK-Abello ist seit 1923 in der Allergie-Immuntherapie
tätig. In den letzten Jahren hat das Unternehmen eine Produktentwicklungsstrategie
eingeschlagen, die den aktuellen Markt der auf medizinisch geschultes
Personal angewiesenen subkutanen [1] Vorgestellt auf dem Symposium of Specific
Allergy (SOSA) 2004 [2] Bousquet J, van Cauwenberge PB, Khaltaev N,
et al. Allergic [3] Dahl R, et al. National prevalence of respiratory
allergic [4] Bousquet J, Lockey RF, Malling HJ. Allergen
immunotherapy: ots Originaltext: ALK-Abello
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