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| aktualisiert: 06.12.2005 |
| Archiv 2005
30. August 2005 So macht
Stress Asthmaanfälle heftiger Viele chronische Erkrankungen wie Asthma, bei denen die Regulierung von Entzündungsreaktionen gestört ist, sind häufig durch Stress und Emotionen beeinflussbar. In ihrer Studie konfrontierten die Wissenschaftler sechs Asthmatiker mit Pflanzen- oder Hausstaubmilbenextrakten, um einen Asthmaanfall auszulösen. Dann wurden ihnen Wörter aus drei verschiedenen Kategorien präsentiert: Neutrale Wörter wie "Vorhänge", negativ bewertete Wörter wie "Einsamkeit" und schließlich direkt mit Asthma verbundene Begriffe wie "keuchen". Die mit Asthma assoziierten Wörter lösten bei den Probanden Stress aus und führten zu stärkeren Asthmasymptomen. Das stellten die Forscher durch Untersuchung der Lungenfunktion und des beim Husten abgegeben Sekrets, des Sputums, fest. Die Messung der Gehirnaktivität ergab, dass dabei zwei Gehirnregionen besonders aktiv waren: Der so genannten vordere cinguläre Cortex (ACC) und die Insula. Diese Regionen stellen die Verbindung zwischen
der Steuerung der entzündlichen Reaktionen und den Emotionen her,
erklären die Forscher. Sie sind an der Übermittelung von Informationen
über Körperfunktionen wie Atemnot oder Schmerz beteiligt und
eng mit Regionen verbunden, die emotionale Informationen verarbeiten.
Die Forscher vermuten, dass diese Regionen bei Asthmatikern auf emotionale
und körperliche Signale überreagieren und so die heftigen
Reaktionen verursachen. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse sollen nun
neue Therapiemöglichkeiten für Krankheiten, die durch Stress
beeinflussbar sind, entwickelt werden. 30. August 2005 Ragweedpollen haben Hochsaison Wien - Starke bis sehr starke Belastungen durch Ragweedpollen stehen ins Haus! Sie werden sich im Wiener Raum vor allem zwischen dem späteren Nachmittag und während der Nacht einfinden, aber auch gegen Mittag wird die Belastung besonders in den Bezirken über der Donau jeweils stärker sein als in den Vormittagsstunden. In den östlichen Landesteilen - insbesondere
im Marchfeld und im südlichen Wiener Becken - erwarten wir erhöhte
Konzentrationen, die mit Wind aus östlichen Richtungen auch im
Waldviertel spürbar werden. Der Alpenbereich ist nicht betroffen,
im Bereich des Wienerwalds werden die Belastungen deutlich niedriger
bleiben als im Flachland.
9. August 2005 Experten
warnen: Insektengiftallergie nicht auf die leichte Schulter nehmen Allergologen schätzen, dass in Österreich bei bis zu zehn Prozent der Bevölkerung eine Sensibilisierung auf Insektengift nachgewiesen werden kann. Diese erlangt man, wenn der Körper nach früheren Bienen- oder Wespenstichen einen Abwehrmechanismus in Gang setzt. Kommt nun ein neuer Insektenstich dazu, reagiert der Körper mit heftigen Abwehrreaktionen, die bis zum Kreislaufzusammenbruch führen können. Hat man schon einmal auf einen Insektenstich übermäßig reagiert, sollte unbedingt ein Allergietest durchgeführt werden. "Jeder Patient, der schon einmal heftig - also z. B. mit übermäßigen Schwellungen, Atemnot oder Nesselausschlag am ganzen Körper - auf einen Insektenstich reagiert hat, sollte unbedingt beim Facharzt oder im Allergieambulatorium einen Test durchführen lassen. Nur so kann mit Sicherheit festgestellt werden, ob und wenn ja in welchem Grad eine Allergie besteht. Die meisten schweren Zwischenfälle nach Insektenstichen passieren bei Menschen, die über ihre Sensibilisierung gar nicht Bescheid wussten", so Primarius Univ. Doz. Dr. Klein, Leiter der dermatologischen Abteilung des Krankenhauses der Elisabethinen in Linz. Wurde eine Insektenallergie festgestellt, sollte sich der Patient genau über die Vorsorge- und Therapiemaßnahmen informieren lassen. Spritze für Notfallsituationen Der Autoinjektor in Kugelschreiberform ist ca.
12 Monate haltbar und kinderleicht einsetzbar. In zwei Dosierungen für
Erwachsene und für Kinder unter 30 kg Körpergewicht ist er
mittels ärztlicher Verschreibung über jede Apotheke zu beziehen.
Er wird von Experten auch als Notfallmedikament bei Lebensmittel-Allergien
empfohlen und von den Krankenkassen bezahlt. Die Allergieimpfung wird nach eingehender Diagnose
vom Facharzt oder im Allergieambulatorium durchgeführt. Die Therapiekosten
werden von den Krankenkassen übernommen. Eine Broschüre mit wichtigen Informationen zum Thema Insektengiftallergien kann kostenlos unter office@at.alk-abello.com oder 0732/38 53 72 angefordert werden. Tipps für Insektengift-Allergiker So halten Sie sich Insekten vom Leib: • Bewegen Sie keine alten Äste oder Baumstücke, denn Wespen haben dort oft ihr Nest. • Verzichten Sie auf Parfums, Haarsprays, stark parfümierte Cremes und Seifen, Rasierwasser und andere parfümierte Kosmetika. • Tragen Sie keine weiten fliegenden Kleider und keine schwarze oder farbig gemusterte Kleidung. Besser sind weiße, grüne oder hellbraune Stoffe. • Vorsicht im Biergarten, beim Grillen oder Picknick. Genießen Sie im Freien besser keine süßen Speisen, Bier, Obstsäfte und Limonaden. Getränke immer gut verschließen! • Gehen Sie im Freien nie barfuß. Vorsicht auch am Sandstrand, denn Wespen nisten im Boden. • Halten Sie Abfalleimer und Mülltonnen stets gut geschlossen. • Meiden Sie Orte, in denen Tiere gefüttert werden, z. B. Zoo. • Halten Sie beim Autofahren die Fenster geschlossen. • Helm und Handschuhe sind für Motorradfahrer
Pflicht. • Tragen Sie in den Sommermonaten die vom Arzt verordneten Notfallmedikamente immer bei sich. • Informieren Sie Ihre Familie, Kollegen und Freunde über Ihre Allergie und was im Notfall zu tun ist. • Gehen Sie als Insekten-Allergiker nach einem Stich nie alleine zum Arzt, Sie könnten bewusstlos werden. • Fragen Sie Ihren Arzt nach der Allergieimpfung als langfristig wirksame Therapieform. Quelle: ALK-Abelló Allergie-Service GmbH 19. Juli 2005 Boehringer
Ingelheim veröffentlicht Wien (OTS/pts) - Boehringer Ingelheim wird
in den nächsten Wochen seine klinischen Studien im Internet veröffentlichen.
Alle konfirmatorischen Studien, die nach dem 1. Juli 2005 begonnen haben,
werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht; entsprechende
Informationen werden vor Beginn der Patientenaufnahme in einem von der
National Library of Medicine in den USA verwalteten Studienregister
veröffentlicht "In Übereinstimmung mit der Ankündigung der International Federation of Pharmaceutical Manufacturers Associations (IFPMA) Anfang dieses Jahres strebt Boehringer Ingelheim nach einer möglichst großen Transparenz hinsichtlich seiner klinischen Studien", kommentierte Dr. Dr. Andreas Barner, Mitglied der Unternehmensleitung und verantwortlich für Forschung & Entwicklung und Medizin bei Boehringer Ingelheim. "Ärzte, Pflegepersonal, Apotheker, Patienten und alle Interessierten erhalten die Möglichkeit, über eine zentrale Schnittstelle wichtige Informationen zu konfirmatorischen klinischen Studien abzurufen - einschließlich der Angaben über untersuchte Erkrankungen, Anzahl der Patienten und Studienzentren sowie Zeitpläne der Studien. Wir sind sicher, dass dieser Ansatz Mitarbeitern im Gesundheitswesen und Patienten die Möglichkeit bietet, zusätzliche Informationen über das Medikament zu erhalten, mit dessen Einnahme sie gerade begonnen haben, oder über Präparate, die in Kürze auf dem Heimat-Markt erhältlich sein werden". Neben der Veröffentlichung aller konfirmatorischen klinischen Studien der Phasen II-IV unter http://www.clinicaltrials.gov wird Boehringer Ingelheim auch die Ergebnisse dieser Studien auf der Unternehmens-Homepage veröffentlichen, sobald eines der Produkte in mindestens einem Land vertrieben wird. Für Produkte, die in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen entwickelt oder vermarktet werden, traf Boehringer Ingelheim mit seinen Partnern die Übereinkunft, dass der Lizenzinhaber für die Bekanntgabe der Informationen verantwortlich sein wird. Alle Studien, die nach dem 1. Juli 2005 begonnen haben, werden in das Register aufgenommen. Darüber hinaus werden alle laufenden Studien bis spätestens 13. September 2005 veröffentlicht. Die Ergebnisse bereits abgeschlossener Studien
werden auf der Homepage von Boehringer Ingelheim innerhalb eines Jahres
nach der Erstzulassung und dem Beginn der Vermarktung oder innerhalb
eines Jahres nach Studienabschluss veröffentlicht. Darüber
hinaus ist sofort nach Eröffnung des IFPMA-Portals ein Zugriff
auf die Informationen aller laufenden und abgeschlossenen Studien von
Boehringer Ingelheim über dieses Portal möglich. Im Jahr 2004 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Gesamterlöse von 8,2 Mrd Euro. Etwa ein Fünftel der Einnahmen aus dem größten Bereich verschreibungspflichtige Arzneimittel investierte das Unternehmen in die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente. Quelle: Boehringer Ingelheim Austria GmbH 17. Juli 2005 Asthma-Medikamente
und ihre Risiken Washington / Wien - Die Asthma-Medikamente mit den Wirkstoffen Salmeterol und Formoterol sollen in den USA am Markt bleiben - nun auch Formoterol mit gravierenden, ähnlichen Warnhinweisen, wie sie Medikamente mit Salmeterol bereits aufweisen müssen. Zu dieser einstimmigen Entscheidung gelangte das fachärztliche Beraterkomitee der FDA am 13. Juli 2005. Da im Internet zahlreiche Meldungen zur Thematik kursieren, die in manchen Details voneinander abweichen, werden hier die offiziellen Informationen wiedergegeben, wie sie auf der Website des Beraterkomitees www.fdaadvisorycommittee.com zu finden sind. Die Übersetzung aus dem Englischen für asthma-info.at erfolgte durch Dr. Waltraud Jakob: Novartis' Foradil sollte
eine Black-Box-Warnung über potentielle Klasseneffekte bei Asthmatikern
hinzufügen
15. Juli 2005 Asthma-Medikamente
im Zwielicht Washington/Wien - Drei der meistverkauften Asthma-Medikamente, die wegen gravierenden Nebenwirkungen in Einzelfällen ins Zwielicht geraten sind, sollen in den USA weiter auf dem Markt bleiben. Am Mittwoch, 13. Juli 2005, gab ein fachärztliches Berater-Komitee der FDA (U.S. Food and Drug Administration - Behörde, die in den USA über die Zulassung von Nahrungsmitteln und Medikamenten entscheidet) einstimmig grünes Licht. Bei den Medikamenten handelt es sich um Serevent und Advair (Markenname am US-Markt) von GLaxoSmithKline, die beide den Wirkstoff Salmeterol beinhalten, sowie Foradil von Novartis, mit dem Wirkstoff Formoterol. Die Medikamente mit dem Wirkstoff Salmeterol müssen in den USA bereits seit dem Jahr 2003 mit "black-box warnings" gekennzeichnet sein, Foradil soll in Zukunft eine ähnliche Warnung aufweisen. Es ist üblich, dass sich die FDA an die Empfehlungen ihrer fachärztlichen Beratergruppen hält. Salmeterol und Formoterol sind langwirkende bronchienerweiternde Wirkstoffe, die vielen Asthma-Patienten weltweit seit einigen Jahren (Zulassung von Salmeterol in den USA 1994, in Großbritannien 1990) das Leben erleichtern. Schon in der Anfangszeit gab es einzelne Berichte, dass sich Asthma unter Salmeterol auch gravierend verschlechtern kann. Salmeterol ist aber vor allem durch die von GlaxoSmithKline abgebrochene SMART-Studie (Salmeterol Multicenter Asthma Reasearch Trial 1996-2003) ins Zwielicht geraten. Bei 13.000 Teilnehmern, die mit Salmeterol behandelt wurden, gab es 13 Asthma-Tote, gegenüber drei Asthma-Toten bei den 13.000 Personen der Kontrollgruppe, die Placebo erhielten. Dabei war eine gravierende Asthma-Verschlechterung für Patienten afro-amerikanischer Herkunft, die Salmeterol erhalten hatten, viermal wahrscheinlicher als für Patienten afro-amerikanischer Herkunft unter Placebo. Dabei dürften auch genetische Ursachen eine Rolle gespielt haben. Als der US-Kongress im November 2004 über die FDA und ihre Handhabung der Überprüfung der Medikamentensicherheit diskutierte, erregte Dr. David Graham Aufsehen, der Salmeterol als potientiell gefährlich darstellte. Es ist nun zunehmend üblich geworden, Salmeterol in Kombination mit einem Steroid zu verschreiben, einem Kortison, das die Entzündung bekämpft. Formoterol soll in Zukunft in den USA auch strenge Warnhinweise aufweisen. Eine Studie mit etwa 2.000 Teilnehmern kam zum Ergebnis, dass das Risiko ernsthafter Nebenwirkungen geringer ist als bei Salmeterol, aber einige Komitee-Mitglieder gaben zu bedenken, dass die Teilnehmer-Zahl der von Novartis in Auftrag gegebenen Studie zu gering gewesen sei, um potentielle Risiken zu erkennen. Es gibt immer wieder auch Bedenken, dass die Medikamente von den Patienten falsch angewendet werden. Salmeterol wie Formoterol sind keine Notfall-Wirkstoffe für den akuten Asthma-Anfall. In anfallsfreien Zeiten genügt bei Salmeterol ein Hub alle 12 Stunden, um die Bronchien zu erweitern. Erhöht der Patient die Anzahl der Hübe, kann es u.a. zu Herzrhythmusstörungen kommen. GlaxoSmithKline und Novartis sind von der positiven Wirkung ihrer Medikamente überzeugt. Der Verkauf des Kombinationspräparates Advair auf dem US-Markt brachte im Jahr 2004 2,4 Milliarden Dollar, jener von Serevent 236 Millionen Dollar. Ende April 2005 wurden weltweit 24,3 Millionen Patienten mit Salmeterol behandelt. Mit dem Verkauf von Foradil erzielte Novartis im Jahr 2004 weltweit Einnnahmen von 320 Millionen Dollar. Ausführliche weitere Informationen (in englischer
Sprache):
8. Juli 2005 Weltallergietag:
GA²LEN lanciert neues europäisches Überwachungssystem
für Inhalationsallergene Brüssel, Belgien (ots/PRNewswire) - Die Partner des Global Allergy and Asthma European Network of Excellence (GA²LEN) haben eine neues paneuropäisches Haut-Pricktestfeld konzipiert, um die Häufigkeit von Allergenen in der gesamten EU zu untersuchen. Dies wurde am 8. Juli 2005, dem Welt-Allergietag, bekanntgegeben. Ein unbeschränkter Bildungszuschuss von Schering-Plough ermöglicht es GA²LEN, die Verwendung dieses innovativen Instruments zur Kontrolle epidemiologischer Veränderungen an allen im Network of Excellence zusammengeschlossenen 25 Forschungszentren einzuleiten. Das Haut-Pricktestfeld, das Sensibilisierung auf 18 Inhalationsallergene prüft, bietet zum ersten Mal standardisierte Daten zur Häufigkeit vieler bisher nur unzureichend nachgewiesener Inhalationsallergene, unter denen Patienten mit allergischer Rhinitis und allergischem Asthma in Europa leiden. "Wir sehen derzeit eine ungebrochen zunehmende Häufigkeit von Allergien gegenüber Inhalationsallergenen in ganz Europa", so Prof. Paul van Cauwenberge, GA²LEN-Koordinator, von der HNO-Abteilung der Universität Gent. "Im Lauf der vergangenen Jahre wurde insbesondere festgestellt, dass sich der Pollenflug intensiviert hat." Prof. Torsten Zuberbier, GA²LEN-Generalsekretär
von der Dermatologie- und Allergie-Abteilung an der Charite-Universitätsmedizin
in Berlin, fügte hinzu: Die Bekanntgabe des GA²LEN-Forschungsprogramms am 8. Juli 2005 fällt mit dem Weltallergietag zusammen, einer Initiative zur Förderung des öffentlichen Bewusstseins über Allergieprävention, die von der World Allergy Organization, GA²LEN und Gesundheitsverbänden in aller Welt unterstützt wird. GA²LEN ist ein vom 6. Forschungs-Rahmenprogramm der EU finanziertes Network of Excellence, das neben 25 Universitätskliniken in ganz Europa auch die Europäische Akademie für Allergie und klinische Immunologie (EAACI) sowie die Europäische Vereinigung für Allergie und Atemwegserkrankungen (EFA) umfasst. Ziel dieses Netzwerks ist es, die Qualität und Integration von Forschung zu verbessern, alle Aspekte der Erkrankung zu untersuchen und letztendlich die Belastung durch Allergien und Asthma in ganz Europa zu senken. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ga2len.org
Welt-Allergietag
soll global Problembewusstsein schärfen Die WAO hat Richtlinien zur Prävention von
Allergien und allergischem Asthma herausgegeben, die im Jahr 2004 in
der Fachzeitschrift „International Archives of Allergy and Immunology“
erstmals veröffentlicht wurden. Im Folgenden eine Zusammenfassung
der wesentlichsten Punkte, für www.asthma-info.at
aus dem Englischen übersetzt von Dr. Waltraud Jakob: Richtlinien
Präventionsmaßnahmen Behandeln Sie Erkrankungen der oberen Luftwege
(Heuschnupfen, Nebenhöhlenentzündung), um das Asthmarisiko
zu reduzieren. Richtlinien für
die Schulung der Patienten im Umgang mit Allergie und Asthma
WAO
- World Allergy Organization
5. Juli 2005 Bronchiale
Reaktionen durch Pilzsporen Wien - Auch wenn die nächsten Tage wieder
Sonnenschein bringen, der Höhepunkt der Belastung mit Gräserpollen
ist in weiten Teilen Österreichs überschritten. Nur noch im
Waldviertel sowie im weiteren Berg- und Hügelland Österreichs
kann es noch einmal zu starkem Pollenflug kommen. Aussendung des Allergiezentrums Wien West vom 5.
Juli 2005 30. Juni 2005 Weltweit
180.000 Asthma-Tote pro Jahr München (ots) - Allergische Krankheiten wie Heuschnupfen, Asthma und Neurodermitis haben in den letzten Jahrzehnten national wie international so dramatisch zugenommen, dass Experten von epidemieähnlichen Zuständen sprechen. An Heuschnupfen leidet in Deutschland inzwischen jeder Vierte. Weltweit leiden etwa 22 Prozent der Bevölkerung an allergischer Rhinitis, so die Fachbezeichnung. Die Anzahl der Asthmapatienten schätzt der Präsident der World Allergy Organization (WAO), Professor Carlos E. Baena-Cagnani aus Argentinien, aktuell auf 300 Millionen. In Deutschland sind bis zu 4,4 Prozent der Erwachsenen und etwa drei bis sieben Prozent der Kinder und Jugendlichen an Asthma erkrankt, das in 85 Prozent der Fälle durch eine Allergie verursacht wird. "Unsere bisherigen Präventionsempfehlungen haben den Anstieg allergischer Erkrankungen bisher nicht aufhalten können. Umso wichtiger ist es, dass wir die Forschungsanstrengungen hinsichtlich der Allergenkarenz und der präventiven Wirkung schützender Faktoren weiter verstärken", sagte Professor Ulrich Wahn, Präsident der European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) beim Welt-Allergiekongress in München. Verlust an Lebensqualität Allergien sind keine Bagatellerkrankungen. In Deutschland sterben an Asthma jährlich 2.700 Menschen, weltweit mehr als 180.000 Menschen. Zudem haben allergische Erkrankungen großen Einfluss auf die Lebensqualität: Das soziale Leben leidet, Kinder haben häufig Lernschwierigkeiten, und bei Erwachsenen kann die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt sein, bis hin zur Arbeitsunfähigkeit. Abgesehen von den einschneidenden Veränderungen im Leben der Patienten stellen allergische Erkrankungen eine extreme volkswirtschaftliche Belastung dar. So belaufen sich die jährlichen Gesamtkosten, die weltweit durch Heuschnupfen verursacht werden, auf rund 16,5 Milliarden Euro. Die jährlichen durch Asthma verursachten Kosten liegen allein in den USA bei rund 10,5 Milliarden Euro. Es besteht also dringender Handlungsbedarf. Doch die Bedeutung allergischer Erkrankungen wird immer noch unterschätzt. Welt-Allergietag soll "Allergien sind die Epidemien des 21. Jahrhunderts, wir müssen das Problembewusstsein überall auf der Welt schärfen", sagte Professor Carlos E. Baena-Cagnani, Präsident der WAO, beim Welt-Allergiekongress in München. Deshalb wurde der 8. Juli 2005 zum Welt-Allergie-Tag erklärt. Der Welt-Allergie-Tag bezieht sich auf das von der WHO und der WAO ins Leben gerufene Projekt "Prävention von Allergien und allergischem Asthma". Die Zielsetzung: Der Welt-Allergie-Tag soll dazu beitragen, auf breiter Basis das Problembewusstsein in punkto Allergien zu schärfen und fundierte Informationen darüber zu verbreiten, wie man allergischen Erkrankungen vorbeugen und ihren Verlauf abmildern kann. Das Informationsangebot richtet sich an Ärzte und Patienten, aber auch an Gesunde. Schulungsprogramm für Patienten "Das Wohl der Patienten liegt uns sehr am Herzen," erklärte Professor Johannes Ring von der Technischen Universität München, Gastgeber des Welt-Allergie-Kongresses in den Münchener Messehallen. Gemeinsam mit Psychologen, Pädagogen und Vertretern von Patientenorganisationen arbeitet Professor Ring an einem Schulungsprogramm für Patienten. "Wir müssen die Allergie-Patienten dazu befähigen, Ihre Krankheit selbst besser in den Griff zu bekommen," so Professor Ring weiter. Je mehr der Patient über seine Krankheit wisse, umso größer seien seine Chancen, ohne große Beeinträchtigung der Lebensqualität leben und arbeiten zu können. "Wir sollten jeden Patienten zu seinem eigenen Arzt machen," erläuterte Professor Ring. EAACI-Präsident Professor Wahn hofft, dass der Welt-Allergie-Tag dazu beiträgt, das öffentliche Bewusstsein für allergische Erkrankungen zu stärken. "Meine Vision ist, dass beim Welt-Allergie-Tag in zehn Jahren viele Fragen, die uns heute noch beschäftigen, beantwortet sind. Ich bin davon überzeugt, dass wir dann für viele Probleme im Bereich Allergien Lösungen haben und dass es uns dann gelungen ist, die Epidemie zu stoppen."
29. Juni 2005 Superantigene
als Todesfalle? München (ots) - "Wir haben Hinweise
gefunden, dass Superantigene Bei etwa einem Drittel der Bevölkerung
können Ärzte eine "Superantigene können an einem
großen Teil der etwa 2.700 Es wird fieberhaft geforscht, um eine wirksame
Waffe gegen
28. Juni 2005 Wenn Oma raucht, werden die
Enkel allergisch München (ots) - Derzeit (26. Juni bis 1. Juli 2005) findet in München mit dem Welt-Allergie-Kongress das bisher größte Treffen von Allergie-Experten in Deutschland statt. Schon am ersten Kongresstag zeigte sich, dass die Allergieprävention - Maßnahmen zur Vorbeugung allergischer Erkrankungen - eines der wichtigsten Kongressthemen ist. Allergieprävention sollte schon in der Schwangerschaft oder davor beginnen, denn die Umwelt der Mutter spielt eine wesentliche Rolle für die Allergieneigung der ungeborenen Kinder. Das stellte Professor John Warner aus Southampton, England, fest. Er berichtete, dass mütterliche Risikofaktoren wie der Kontakt zu verschiedenen Allergieauslösern (Allergenen) und das Rauchen der Mütter einen Einfluss auf das Allergierisiko der Kinder haben. Unerwartet und schwer zu erklären: Auch das Rauchverhalten der Grossmütter spielt eine Rolle. War die Oma Raucherin, werden die Enkel eher allergiekrank. "Diese geradezu sensationellen Befunde machen weitere und intensive Forschungsanstrengungen notwendig, damit wir zu praktischen Präventionsempfehlungen kommen", sagte Professor Johannes Ring von der Technischen Universität München. Er ist für die Organisation des Welt-Allergie-Kongresses zuständig. Auf dem Welt-Allergie-Kongress in München tagen noch bis zum 1. Juli 2005 die World Allergy Organization (WAO) und die European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI). Das wissenschaftliche Programm, das die beiden Fachgesellschaften auf dem Kongress präsentieren, deckt alle wichtigen und aktuellen Bereiche der Allergologie ab.
Der allergische Schnupfen -
Risikofaktor für Asthma München / Bern (ots) - Der allergische
Schnupfen kann die Lebensqualität Allein die Resultate aus Schweizer Sicht
verdeutlichen, wie sehr Zwei Drittel der Betroffenen sind länger
als einen Monat und an Allergischer Schnupfen ist ein Einen wesentlichen Aspekt untermauern die Umfrage-Ergebnisse
für Professor Bircher war an der Befragung der Schweizer
PatientInnen Europaweit wurde die Umfrage "Patient Voice
Allergy Survey" von Am 8. Juli 2005 ist der erste Im Anschluss an den Welt-Allergiekongress in München
wird am 8. Links: EFA (European Federation of Allergy and Airways
Diseases Patients WAO (World Allergy Organization): http://www.worldallergy.org WAC (World Allergy Congress): http://www.congrex.com/wac2005 SGAI (Schweizerische Gesellschaft für Allergologie
und ots Originaltext: aha! Schweiz. Zentrum für Allergie, Haut und Asthma
24. Juni 2005 Eichenprozessionsspinner
wieder aktiv: Eichen meiden, Warntafeln beachten Wien (OTS) - "Eichen bitte ausweichen", lautet die Botschaft an alle Park- und WaldbesucherInnen in diesen Tagen. Die Raupen des Schmetterlings leben tagsüber in Nestern in Astgabeln von Eichen, derzeit ziehen sie abends in "Prozessionen" in die Baumkronen, um Blätter zu fressen. Die Tiere sind rötlich-braun und dicht behaart. Die feinen Härchen können bei empfindlichen Menschen Allergien, Hautausschläge und Juckreiz hervorrufen. Der Kontakt mit den Tieren und Nestern ist zu vermeiden, denn jegliche Störung führt dazu, dass die feinen Härchen der Raupen abbrechen. Die MA 49 - Forstamt der Stadt Wien ersucht alle Erholungssuchenden derzeit, auf den Wegen zu bleiben und die Warntafeln zu beachten, empfohlen ist diese Maßnahme bis Ende Juli. Die MA 42 - Stadtgartenamt hat sämtliche "städtische" Eichen in Parkanlagen, Schul- und Kindergärten und Bädern schon präventiv mit dem biologischen Schädlingsbekämpfungsmittel "Bt" behandelt, dieses Mittel kommt auch im biologischen Landbau zum Einsatz. An Eichenstandorten, an denen eine Behandlung nicht möglich war, werden von der MA 42 Warntafel angebracht und Absperrungen durchgeführt. Neben den bisherigen biologischen Behandlungsmethoden hat die Stadt Wien bereits im Vorjahr an der Universität für Bodenkultur eine Studie beauftragt, um an noch spezifischeren Möglichkeiten der biologischen Behandlung zu forschen, Ergebnisse werden Ende des Jahres vorliegen. Das Forstamt und das Stadtgartenamt empfiehlt (Juni/Juli) o Die Nähe von Eichen zu meiden o Nicht auf Eichen zu klettern o Warntafeln zu beachten o Herabgefallene Raupen oder Raupenhüllen nicht zu berühren o Nester nicht selbst zu entfernen Informationen:
21. Juni 2005 Starke
Belastungen durch Gräserpollen Wien - Die Belastungen durch Gräserpollen
werden die ganze Woche hindurch stark bleiben. Die Roggenblüte
ist vorüber. Geringe bis mäßige Belastungen gibt es durch Pollen von Wegerich, Ampfer, Holunder und örtlich Linde, Götterbaum, Gänsefuß sowie im Osten Edelkastanie. Aussendung des Allergiezentrums Wien-West
vom 21. Juni 2005 21. Juni 2005 Allergien -
Epidemie des 21. Jahrhunderts Motto des Kongresses: "Allergy in a Changing
World". Nach Die Experten werden in München aktuelle Ergebnisse
der Die Fortschritte der experimentellen Immunologie
und Allergologie Im Bereich der Grundlagenforschung werden die
Fachleute genetische Originaltext: Welt-Allergie-Kongress 2005
14. Juni 2005 Mäßige
Belastungen durch Gräserpollen Wien - Die Belastung durch Gräserpollen wird in den kommenden Tagen trotz sommerlicher Temperaturen wegen der hohen Luftfeuchtigkeit nur mäßig sein. Die Konzentration an Pilzsporen in der Luft wird hingegen stark sein. Zusätzlich kommen noch weniger bedeutsame Pollen wie etwa Ampfer, Wegerich, Brennnessel, Linde, Holunder und Edelkastanie in der Luft vor. Aussendung des Allergiezentrums Wien West vom 14. Juni 2005
10. Juni 2005 Depressive
Eltern - allergische/asthmatische
Kinder New York (pte/10.06.2005/07:50) - Eltern, die unter Depressionen oder Panikattacken leiden, haben häufig Kinder, die an Asthma und Allergien erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Columbia University http://www.columbia.edu/, die in der aktuellen Ausgabe der Psychosomatic Medicine http://www.psychosomaticmedicine.org publiziert wurde. "Wir führen diese Tendenz auf genetische Bedingungen zurück", erklärte Studienleiter Ramin Mojtabai. Die US-amerikanischen Forscher analysierten das Datenmaterial von 9.240 Eltern und deren Kinder aus der US National Health Interview Survey http://www.cdc.gov/nchs/default.htm . Insgesamt waren 8.686 der Eltern-Kind-Paare biologisch verwandt, während 554 Kinder adoptiert waren. Die Forscher stellten fest, dass insgesamt 31 Prozent der Kinder und 19 Prozent der Eltern unter Allergien wie Heuschnupfen, Nahrungsallergien, allergischen Ekzemen, Atemstörungen und Asthma litten. Sechs Prozent der Eltern hatten schwere Depressionen, drei Prozent litten unter Panikattacken und drei Prozent unter Angstzuständen. Einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen den Depressionen und Panikattacken der Eltern und den dadurch ausgelösten Allergien der Kinder konnten die Forscher nur bei den leiblichen Eltern feststellen. "Die Zusammenhänge wurden vor allem bei der Weitergabe durch die Mütter sichtbar", erklärte Mojtabi. Bei den adoptierten Kindern konnten die Experten zwar auch Allergien feststellen, jedoch werden diese nicht auf genetische, sondern auf andere Faktoren zurückgeführt. Aussender: pressetext.austria
7. Juni 2005 Derzeit keine starken Belastungen
Wien - Die starken Belastungen durch Gräser- und Roggenpollen sind nun vorerst vorüber. Mit feuchtem und vor allem kühlem Wetter reduziert sich der Pollengehalt der Luft entscheidend. Hingegen nehmen die Belastungen durch Pilzsporen
nun zu.
7. Juni 2005 Pilz
soll Erdnüsse für Allergiker verträglicher machen Greensboro (pte/07.06.2005/14:05) - Ein einfacher Pilz soll bei gerösteten Erdnüssen dafür sorgen, dass die Snacks auch für Allergiker nicht mehr so gefährlich sind. Wissenschaftler der North Carolina A&T University in Greensboro haben die zwei Allergene, die zu den Auslösern der Reaktionen gehören, mit Hilfe von Erdnussmehl ausgeschaltet. Die "Entschärfung" der Nüsse wird erst bei der Verarbeitung durchgeführt. Vorhergehende Versuche, die Pflanzen selbst zu verändern, waren gescheitert, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. "Die Methode ist einfach, sicher und darüber hinaus billig", so Mohamed Ahmedna, der gemeinsam mit Jianmei Yu am Projekt mitgearbeitet hat. Die Forscher hatten fermentiertem Erdnussmehl einen Pilz zugesetzt. Da die meisten Erdnüsse, die zu Snacks verarbeitet werden, ohnehin nicht ganz sind, hatten die Wissenschaftler das Mehl geröstet. In Untersuchungen stellten sie dann fest, dass die beiden Proteine Ara h1 und Ara h2, die als die größten Allergieauslöser gelten, extrem reduziert wurden. Genau ist den Forschern nicht bekannt, in welcher Art und Weise der Pilz diese Proteine degradiert. Offensichtlich wurde jedoch, dass Ara h1 um 70 Prozent und Ara h2 um 60 Prozent reduziert wurden. In den USA leiden etwa geschätzte 1,1 Prozent
der Bevölkerung an einer Erdnussallergie. Erdnüsse gelten
als besonders gefährlich, da Allergien gegen diese schwere allergische
Reaktionen zur Folge haben können. Schon winzige Mengen können
bei empfindlichen Menschen einen allergischen Notfall verursachen. Jährlich
sterben in den USA etwa 100 Menschen daran. Obwohl Lebensmittelkennzeichnungen
gesetzlich vorgeschrieben sind, können diese Allergikern keine
vollkommene Sicherheit bieten, da es zu produktionsbedingten Verunreinigungen
kommen kann. So können etwa in Vollmilchschokolade Erdnussspuren
vorhanden sein.
7. Juni 2005 Welt-Allergie-Kongress
in München München (ots) - Allergien stellen ein wachsendes Gesundheitsproblem dar. Führende Allergieexperten aus aller Welt stellen sich der weltweiten Herausforderung zur Bekämpfung von Allergien vom 26. Juni bis zum 1. Juli 2005 auf dem Welt-Allergie-Kongress in München unter dem Motto "Allergy in a Changing World". Der Welt-Allergie-Kongress ist eine gemeinsame Tagung der "World Allergy Organisation" (WAO) und der "European Academy of Allergy and Clinical Immunology" (EAACI) und findet in diesem Jahr erstmals in Deutschland statt. Die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAI) als Gastgeber erwartet mehr als 6.000 allergologisch tätige Ärzte und Wissenschaftler aus aller Welt in München. Sie stellen die neuesten Ergebnissen aus der allergologischen Forschung vor und treten in einen intensiven Erfahrungsaustausch. "In einer zusammenwachsenden Welt wird Allergie zu einem globalen Problem", sagt der Münchener Allergologe Professor Dr. Dr. Johannes Ring. Er ist Präsident des Kongresskomitees. Weitere Informationen: www.congrex.com/wac2005
29. Mai 2005 Zentrale
Rolle von Hausärzten bei Atemwegserkrankungen Kyoto, Japan (ots/PRNewswire) - Der erste Bericht der International Primary Care Airways Group (IPAG) wurde am 29. Mai 2005 anlässlich der Asia Pacific Regional Conference der World Organization of Family Doctors (Wonca) veröffentlicht. Das "IPAG Handbook" wurde in Gemeinschaftsarbeit von Hausärzten und Atemwegsspezialisten erarbeitet, um die weltweite Behandlung der drei führenden chronischen Atemwegskrankheiten zu verbessern - Asthma, COPD (Chronisch Obstruktive Lungenerkrankungen) und Allergische Rhinitis. Es wurden neue Hilfsmittel zur Diagnose im Bereich der medizinischen Erstversorgung vorgestellt, versehen mit Empfehlungen zur Handhabung, basierend auf den neuesten medizinischen Erkenntnissen. COPD, Asthma und Allergische Rhinitis gehören weltweit zu den häufigsten chronischen Atemwegserkrankungen, werden aber in der medizinischen Erstversorgung allzu oft nicht korrekt diagnostiziert. Nur etwa die Hälfte aller COPD-Patienten werden zutreffend diagnostiziert. COPD ist vor Schlaganfall und Herzerkrankungen die Hauptursache für raucherbedingte Invalidität. Eine differenzierte Diagnose zwischen COPD und Asthma ist von ausschlaggebender Bedeutung, da diese beiden Krankheiten unterschiedliche Behandlungsmethoden erfordern können. In den letzten Jahren wurden internationale Richtlinien für diese drei chronischen Krankheiten vorgestellt. Es handelt sich hierbei um die Richtlinien der Global Initiative for Asthma (GINA) im Jahr 1997, der Global Initiative for Obstructive Lung Disease (GOLD) und der Allergic Rhinitis and Its Impact on Asthma (ARIA) im Jahr 2001. Diese Richtlinien, die von führenden Experten erstellt wurden, beinhalten die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Diagnose und Behandlung und stellen nun die jeweils anerkanntesten Informationsquellen zur Behandlung von Asthma, COPD und Allergische Rhinitis dar. Ihre Anwendung in der medizinischen Erstversorgung war jedoch bis jetzt begrenzt, da die Richtlinien nicht speziell auf Handhabung in hausärztlichen Praxen ausgerichtet waren. Die IPAG-Arbeitsgruppe wurde im Jahr 2002 gebildet, um auf der Basis von GINA, GOLD und ARIA erprobte Richtlinien zu erarbeiten, die in der Praxis des Hausarztes angewendet werden können. Das IPAG-Expertenforum umfasste weltweit führende Hausärzte wie auch die Spezialisten, die bei GINA, GOLD und ARIA vertreten waren. Prof. T. Tsuda, Vorsitzender des Host Organizing Committee der Kyoto Konferenz, sagte: "Historisch gesehen waren die Diagnose- und Behandlungsempfehlungen, die von Spezialisten ohne Mitsprache von Vertretern der medizinischen Erstversorgung abgefasst wurden, in der gut besuchten Praxis eines Hausarztes nicht immer in die Tat umsetzbar. IPAG ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Zusammenarbeit zwischen Erstversorgung und Weiterbehandlung, damit der Standard für die Behandlung von chronischen Atemwegserkrankungen verbessert werden kann." Das Expertenforum hat eine Reihe von Fragebögen erarbeitet und für gültig erklärt, die es dem stark beschäftigten Hausarzt ermöglichen, die Symptome des Patienten entweder Asthma, COPD oder Allergischer Rhinitis zuzuordnen. Es wurde ein spezielles Fragebogenmodell entwickelt, das bei der unterschiedlichen Diagnose zwischen COPD und Asthma Hilfestellung leistet. Die empfohlene Handhabung von IPAG erfolgte in Übereinstimmung mit GINA, GOLD und ARIA. Wonca wird bei der Verbreitung und Umsetzung von IPAG mittels seiner 100 Mitgliedsorganisationen, die über 150.000 Hausärzte in aller Welt repräsentieren, eine aktive Rolle übernehmen. Wonca wird aber nicht nur IPAG unterstützen, sondern zusätzlich auch eine führende Rolle bei der Global Alliance against Respiratory Disease (GARD) spielen - eine weltweite Initiative, an deren Spitze die World Health Organization (WHO) steht. Zusätzliche Informationen: IPAG Handbook www.globalfamilydoctor.com Global Initiative for Asthma www.ginasthma.org Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease www.goldcopd.org Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma www.whiar.org World Organization of Family Doctors www.globalfamilydoctor.com
18. Mai 2005 Wien - Jeder vierte Heuschnupfen-Patient erkrankt an Asthma. Die ARIA-Kommission der WHO stellt jetzt neue Richtlinien für die Heuschnupfen-Behandlung vor: Heuschnupfen ist ein wichtiger Risikofaktor für Asthma, mit einer rechtzeitigen anti-allergischen und entzündungshemmenden Therapie bleibt Patienten jedoch ein folgenschweren „Etagenwechsel“ bis zu 90 Prozent erspart. Weil Allergie ein systemischer chronischer Entzündungsprozess ist, dürfe die sehr wichtige anti-entzündliche Therapie keinesfalls vernachlässigt werden. Eine Pollenallergie sei keine Bagatellerkrankung und werde oft gefährlich unterschätzt, warnen Allergologe Prof. Christof Ebner und Pulmologe Prim. Norbert Vetter. Die Österreichische Lungenunion kritisiert
Versorgungslücken: Nur bei rund 50 Prozent der etwa 1,2 Millionen
Menschen mit Heuschnupfen in Österreich wurde eine exakte Diagnose
gestellt. Entsprechend steigen die Behandlungskosten: Während die
indirekten und direkten Kosten einer allergischen Rhinitis jährlich
etwa 1.500 Euro betragen, verschlingt die Behandlung eines Asthmatikers
im gleichen Zeitraum mit rund 9000 Euro bereits das Sechsfache.
18. Mai 2005 Birkenpollenallergiker:
Anstieg um Um schwerwiegende Erkrankungen der Lunge zu vermeiden, darf der Heuschnupfen nicht ignoriert werden. Studien internationaler Wissenschaftler zeigen klar, dass Patienten mit frühzeitiger, fachärztlicher Diagnose und konsequent durchgeführter Allergieimpfung die besten Chancen auf eine deutliche Besserung der allergischen Symptome haben. Birkenpollenallergiker hatten heuer eine relativ ruhige Zeit. Laut Messungen an der HNO-Klinik am AKH-Wien hat die gerade ausklingende Birkenpollensaison erst mit beachtlicher Verspätung begonnen und ist regional sehr unterschiedlich ausgefallen. "Während die Saison der Birkenpollen im Donauraum teils recht heftig ausgefallen ist, blieb sie in den übrigen Regionen meist weit hinter den Saisonen der beiden letzten Jahre zurück", so Prof. Siegfried Jäger, Biologe und Pollenexperte an der HNO Klinik der Medizinischen Universität Wien. Der Anteil jener Allergiker, die speziell auf Birkenpollen reagieren, stieg in den letzten 20 Jahren lt. HNO-Klinik der Uni Wien von 35 % auf 50 % aller Pollenallergiker an. Jäger dazu: "Sicher ist, dass der Anteil an Birkenpollenallergikern steigt, während Gräserpollenallergien kaum zunehmen. Ob die Birkenpollen aggressiver werden, oder die Menschen anders reagieren ist nicht klar. Birkenpollen sind zwar ein mit 5 - 25 % Jahresanteil ein wesentlicher Faktor unseres Pollenspektrums, aber sicher nicht der häufigste Prototyp. Da sind Pollen von Brennnessel, Kiefer, Fichte und in Stadtgebieten Platane weit häufiger." Detailinformationen zur tagesaktuellen Pollensituation in einzelnen Regionen und Prognosen zur Pollenbelastung sind unter http://www.pollenwarndienst.at abrufbar. Ignoranz ist gesundheitsschädigend Noch immer gibt es viele Pollenallergiker, die ihre Beschwerden als zwar lästiges, aber temporär begrenztes Problem sehen und keine ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen. Das Problem zu ignorieren kann gesundheitsschädigende Folgen haben: Ohne wirksame Therapie kann es zum sogenannten Etagenwechsel und damit zum allergischen Asthma kommen. Ein Besuch beim allergologisch ausgebildeten Arzt ist daher schon bei den ersten Anzeichen dringend anzuraten. Antiallergische Medikamente wie moderne Antihistaminika lindern effizient die Beschwerden und mit der spezifischen Immuntherapie (SIT) steht eine Behandlungsform zur Verfügung, die Allergien sogar heilen kann. Studie stellt Unterversorgung hinsichtlich der Allergieimpfung fest Auch eine interessante Studie des Instituts für Gesundheits- und Sozialforschung in Berlin zeigt, dass langes "Herumdoktern" auf alle Fälle schlecht für die Besserung der Allergie ist. Die Wissenschaftler befragten 6.791 Patienten mit Pollenallergie in 180 allergologisch tätigen Facharztpraxen in ganz Deutschland. Sie wurden nach ihrer Behandlungsvorgeschichte und zum Erfolg der laufenden SIT befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass der Anteil der Patienten mit Besserung der Beschwerden am höchsten lag, wenn der Zeitpunkt des Behandlungsbeginns zum optimalen Zeitpunkt erfolgte. Ein zu später Behandlungsbeginn wurde bei 7.8 % der Probanden konstatiert. Bei diesen Patienten lag der Therapieerfolg um rund 10 % niedriger. Grund für den späten Start mit der SIT sind zum einen langwierige Vorbehandlungen mit negativem Erfolg und mangelnde Überweisungspraxis zu Fachärzten. Die Wissenschaftler sehen in den Ergebnissen eine Unterversorgung der Allergiepatienten hinsichtlich der Allergieimpfung. Der Grund dafür können Schnittstellenprobleme im ambulanten Versorgungssystem sein, die bewirken, dass Patienten vielfach nicht oder zu spät zu einem allergologisch tätigen Spezialisten überwiesen werden. Die Allergie kann jedoch nur gestoppt werden, wenn der Patient so früh wie möglich einer eingehenden Diagnose und einer konsequenten kausalen Therapie (Allergieimpfung) zugeführt wird.
3. Mai 2005 Experte zum Anstieg bei kindlichem
Asthma: Wien - Anlässlich des Welt-Asthma-Tages am 3. Mai 2005 warnte die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) vor übertriebener Sauberkeit im Kindesalter. Extremes Hygieneverhalten von Eltern und Großeltern sind an der Verdoppelung der Allergie- und Asthmahäufigkeit mitschuld. Kinderpneumologen empfehlen mehr Gelassenheit beim Thema Sauberkeit. In Österreich leidet eines von 10 Kindern an Asthma. Das bedeutet, so Univ.-Prof. Dr. Maximilian Z a c h, Klinische Abteilung für Pulmonologie/Allergologie, Univ.-Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde Graz und führender Kinderlungenfacharzt der ÖGP, dass sich die Allergie- und Asthmahäufigkeit im Kindesalter in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat. Bauernkinder haben weniger oft Asthma als Stadtkinder Hauptursache dafür sei, so Zach, dass „unsere Kinder zu sauber, zu keimfrei aufwachsen.“ Bestätigt wird diese 'Hygienehypothese’ durch eine aktuelle Studie, die in Österreich, Bayern und in der Schweiz durchgeführt wurde und nachweist, dass Kinder, die in Bauernhöfen aufwachsen und sich oft in Ställen aufhalten, weniger häufig Asthma haben als 'Stadtkinder’. Lebensumstände für Asthmaentwicklung ausschlaggebend Auch bei der deutschen Wiedervereinigung 1989 sei wissenschaftlich nachgewiesen worden, unterstreicht Zach, dass trotz gleicher genetischer Voraussetzungen die unterschiedlichen Lebensumstände in Ost und West zu einer unterschiedlichen Entwicklung beim kindlichen Asthma geführt haben: Im früheren Westdeutschland, wo die Kinder mit großem Hygienebewusstsein aufgewachsen sind und nur selten unter Infekten litten, sei die Allergie- und Asthmahäufigkeit deutlich höher gewesen als in der ehemaligen DDR, wo es dieses übertriebene Sauberkeitsbewusstsein nicht gab und viele Infekte im Kindesalter an der Tagesordnung waren. Alles in allem, so Zach, schütze übertriebene Sauberkeit zwar vor Infektionskrankheiten, „der Preis, der dafür aber zu zahlen sei, ist eine steigende Allergie- und Asthmahäufigkeit.“ Nicht jedes Kind reagiert gleich Verstärkt wird die Allergie- und Asthmahäufigkeit im Kindesalter auch durch andere Faktoren, wie z. B. die Belastung der Atemwege durch Feinstaub, Passivrauchen und andere negative Umwelteinflüsse. Festzuhalten sei, betont Zach, dass jedes Kind – genetisch bedingt – anders auf Umwelteinflüsse reagiert. Empfehlungen für Eltern: Anlässlich des Welt-Asthma-Tages am 3. Mai 2005 appelliert Zach an die Eltern, • Kinder vollständig durchimpfen zu lassen, weil sie nur dadurch gegen schwere Infektionskrankheiten geschützt seien; • nicht zu verzweifeln, wenn Kinder häufig
an Infekten leiden. • Gelassenheit beim Thema Sauberkeit und Hygiene zu bewahren. Übertriebene Sauberkeit sollte in jedem Fall vermieden werden. Auch wenn einmal ein Schnuller auf den Boden fällt, sei dies in der Regel kein Grund, extreme Säuberungsmaßnahmen vorzunehmen. Auch der normale (orale) Kontakt mit Erde und Gegenständen der Umwelt gehöre zum Aufwachsen dazu und bedürfe keiner besonderen Vorsichtsmaßnahmen; • nicht von vornherein auf Haustiere
zu verzichten. • Zusatzschädigungen der kindlichen
Atemwege zu vermeiden. Quelle: Prof. Zach / Dr. Bannert Public Relations
3. Mai 2005 Atempause bis zum Beginn der Gräserblüte Die Birkensaison ist, abgesehen vom Waldviertel und dem Bergland, so gut wie vorüber. Auch dort wird das drohende Schlechtwetter dem Übel ein rasches Ende bereiten. Regional (im städtischen Bereich) kann jetzt noch die Platane für Probleme sorgen, auch die Eiche (ein Allergenverwandter der Birke) blüht noch auffällig stark. Dennoch, bis zum Beginn der Gräsersaison ist mit einer Atempause zu rechnen. Der Beginn der Gräserblüte ist trotz der bisherigen Wettereskapaden auch heuer nicht wesentlich verschoben. In den bevorzugten Gegenden Österreichs (so auch in Wien) ist ab dem 18. - 20. Mai mit dem Saisonstart zu rechnen. Text: Allergiezentrum Wien-West, 3. Mai 2005
2. Mai 2005 Weltasthmatag 2005: Asthma-Experten
fordern grössere Hamilton, Ontario (ots/PRNewswire) - Die durch Asthma verursachten Belastungen von Einzelpersonen, Familien und Volkswirtschaften weltweit sind viel grösser als dies eigentlich notwendig wäre. Das meinen zumindest internationale Fachleute dieser Atmungserkrankung, von der weltweit etwa 300 Millionen Menschen betroffen sind. So belegt eine neue Studie z.B., dass die meisten Menschen mit schwerem Asthma in Europa nicht ausreichend behandelt werden. Am 3. Mai 2005 ist Welt-Asthma-Tag. Daher rufen die führenden Persönlichkeiten der Global Initiative for Asthma (GINA) nach grösseren Bemühungen zur Erfüllung ungestillter Bedürfnisse auf der ganzen Welt. In Dutzenden Ländern werden Veranstaltungen rund um dieses Thema abgehalten mit der Hoffnung, das Bewusstsein über Asthma zu schärfen und die Aufmerksamkeit von Patienten und Ärzten auf den Bedarf nach besserer Behandlung und Beherrschung der Krankheit zu richten. So werden heute beispielsweise die Ergebnisse einer von der European Federation of Asthma and Airways Diseases Patients Associations (EFA, www.efanet.org) durchgeführten Umfrage bekannt gegeben, in denen Aufklärungslücken, Einschränkungen des Lebensstils sowie andere, bisher nicht erfüllte Bedürfnisse von Patienten mit schwerem Asthma in Europa detailliert untersucht werden. Die Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass bei bis zu 90% dieser Patienten mindestens eines der fünf von der GINA empfohlenen Behandlungsziele nicht erreicht wird. Mehr als einer aus drei Befragten gibt an, dass er durch sein Asthma am Ausgehen und an sozialen Kontakten mit Freunden gehindert wird, einer von fünf ist der Ansicht, dass die Krankheit seiner Karriere oder seinen Studien abträglich ist, und sieben von zehn erklären, dass ihnen die Krankheit sportliche Aktivitäten, Tanz, Wandern und andere körperliche Betätigung unmöglich macht. "Wenn Bedürfnisse nicht erfüllt werden, dann entwickelt sich Asthma zu einer unnötigen Belastung", erläutert Dr. med. Paul O'Byrne, Vorsitzender des Exekutivkomitees von GINA (http://www.ginasthma.org). "Da die Prävalenz von Asthma in den kommenden Jahren steigen wird, ist die Beachtung dieser Bedürfnisse noch wichtiger. Wir möchten, dass jeder Asthmapatient eine gute Beherrschung seiner Krankheit erreicht." Das Thema des Aufklärungsprogramms über die unerfüllten Bedürfnisse von Asthmapatienten ergab sich zum Teil aus dem Report "Global Burden of Asthma". Bei diesem Bericht handelt es sich um eine am Welt-Asthma-Tag 2004 eingeleitete umfassende Studie über die weltweite Prävalenz und Auswirkung von Asthma. Laut Professor Richard Beasley, einem der Verfasser des Reports, werden auch in neuen Studien die unerfüllten Bedürfnisse von Asthmapatienten in der ganzen Welt bestätigt. "Der Grossteil der diese unerfüllten Bedürfnisse betreffenden Probleme ist in den meisten Regionen der Welt gültig. Man findet die gleichen Probleme, wohin man auch sieht", betont Professor Beasley. Zu den unerfüllten Bedürfnissen von Asthmapatienten zählen: • Diagnose: Bei einigen Menschen mit Asthmasymptomen
wird nie eine Auswirkungen von Asthma Asthma ist mit weltweit mehr als 300 Millionen Betroffenen eine der häufigsten chronischen Krankheiten. Diese Lungenkrankheit ist durch wiederkehrende Atmungsprobleme und Symptome wie Atemnot, Stenoseatmung, ein Gefühl der Enge im Brustkorb sowie durch Husten gekennzeichnet. Asthmasymptome verändern sich im Verlauf der Krankheit und schwanken auch in ihrer Intensität von einem Patienten zum anderen. Eine ordnungsgemässe und richtige langfristige Beherrschung von Asthma ermöglicht den meisten Patienten eine angemessene Kontrolle ihrer Krankheit. Ist das Asthma unter Kontrolle, dann können Menschen ein normales und aktives Leben führen. Die Inanspruchnahme von Notärzten, Einweisungen in Krankenhäuser, Fehlzeiten am Arbeitsplatz und in der Schule, Beschränkungen der körperlichen Tätigkeit, schlaflose Nächte sowie die durch Asthma verursachten Todesfälle auf der ganzen Welt liefern jedoch den Beweis, dass die unerfüllten Patientenbedürfnisse ernsthaft und weit verbreitet sind. "Die Situation ist bei weitem nicht hoffnungslos", erläutert O'Byrne. "Wenn wir die unerfüllten Bedürfnisse von Asthmapatienten erkennen und sie ansprechen, dann können wir die von dieser Krankheit verursachten Belastungen vermindern." GINA wurde im Jahr 1993 mit dem Ziel ins Leben
gerufen, in Zusammenarbeit mit Fachleuten im Gesundheitswesen und den
Gesundheitsbehörden weltweit die Belastung durch Asthma zu verringern.
Von der GINA für die Diagnose und Beherrschung von Asthma erarbeitete
Richtlinien wurden für die Anwendung in verschiedensten Umgebungsbedingungen
auf der Welt angepasst. Sie stehen unter http://www.ginasthma.org zur
Verfügung. Die GINA ist Sponsor des an jedem ersten Dienstag im
Mai stattfindenden Welt-Asthma-Tags.
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