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| aktualisiert: 11.07.2005 |
| Archiv April 2004 (14)
30. April 2004 Frühkindliche
Infektionen schützen nicht vor Ekzemen Kopenhagen (pte, 30. April 2004 09:15) - Die Ansteckung mit Infektionskrankheiten als Kleinkind schützt nicht vor Ekzemen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Danish Epidemiology Science Centre http://www.epidemiology.dk gekommen. Es wurde davon ausgegangen, dass frühe Erkrankungen allergische Krankheitsbilder wie Ekzeme, Asthma und Heuschnupfen mitverhindern können. Eine Studie mit 24.000 dänischen Familien widerlegte diese Annahme. Bestätigt wurde, dass Haustiere, Geschwister und Tagesstätten tatsächlich das Auftreten von Allergien verringerten. Das Leben auf einem Bauernhof wurde ebenfalls als positiver Faktor bestätigt. Die Ergebnisse der Studie wurden im British Medical Journal http://bmj.bmjjournals.com veröffentlicht. Die Wissenschaftler interviewten laut BBC Frauen vor und nach der Geburt ihrer Kinder. Von den teilnehmenden 24.000 Kindern waren 13.000 bereits zumindest an einer klinisch signifikanten Infektionskrankheit wie einer Erkältung oder einem Durchfall erkrankt. Bis zum Alter von 18 Monaten erkrankten unter zehn Prozent an einem Ekzem. Das Team um Christine Stabell Benn kam zu dem Schluss, dass Infektionskrankheiten in den ersten sechs Lebensmonaten mit einem erhöhten Risiko einer atopischen Dermatitis in Zusammenhang stehen. Das Gegenteil gelte jedoch für mehrere Umweltfaktoren, die auf mikrobische Einwirkungen zurückzuführen sind. Aussender: pressetext.austria
29. April 2004 Von Waltraud Jakob www.asthma-info.at gibt es nun seit einem Jahr. Ein Jahr des Sammelns und Verbreitens von Informationen rund um Asthma und Allergien. www.asthma-info.at ist ein Projekt, das offenkundig macht, wie wichtig die weltweite Vernetzung durch das Internet ist. Was früher mühsam in Bibliotheken erhoben werden musste und einem Fachpublikum vorbehalten blieb, ist nun von beinahe jedem Interessierten jederzeit rasch abrufbar. Der findige User weiß im Netz auch die Daten aufzuspüren, die nationale Gesetze dem Durchschnittsbürger vorenthalten, etwa Informationen und Kommentare über rezeptpflichtige Medikamente. Das globale Informationsdefizit ist trotzdem geblieben. Der große GINA-Report „Global Burden of Asthma“, in dem Daten über Asthma in aller Welt zusammengetragen sind, verdeutlicht zum Weltasthmatag am 4. Mai 2004, dass Asthma weltweit noch längst nicht zufriedenstellend behandelt wird, dass immer noch viele Menschen an Asthma sterben. Auch in Ländern wie Österreich, wo hochwirksame Asthma-Medikamente der breiten Bevölkerung zur Verfügung stehen, bleibt Asthma oft unerkannt und unbehandelt - und wird dadurch zur lebensbedrohenden Gefahr. Ob es sie immer noch gibt, die Homöopathin, die ein paar Kügelchen verabreichte, als ein modernes Asthma-Medikament blitzschnell hätte helfen können? Den Apotheker, der zum simpelsten Säftchen griff, anstatt den hilflos Hustenden auf die Möglichkeit von Asthma hinzuweisen? Den Coach, der sich über Niesanfälle belustigte und beschwerte? Es gab sie in Wien zu Beginn der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts. Und ich fürchte, solches gibt es immer noch. Helfen kann in derartigen Fällen vor allem fundierte, wiederholte, verständliche, niederschwellige Information. Aus möglichst vielen sachkundigen Quellen. So aufbereitet, dass jede Frau und jeder Mann, auch ohne viel Interneterfahrung und ohne Englischkenntnisse, die gewünschte Auskunft finden kann. Informationsvermittler und Meinungsbildner, die sich den Zugang zu den Quellen der Informationen zu verschaffen wissen, sollten Abschied nehmen können von überholten Vorstellungen von Exklusivnachrichten, Zugangsbeschränkungen und herrschaftlichen Informationsmonopolen. Wichtig ist nicht, dass einer oder eine Berufsgruppe die Informationen allein hat, sondern dass möglichst viele möglichst viel wissen dürfen, können und wollen. Der Weltasthmatag ist ein Anlass, auf die weltweiten Probleme mit Asthma und Allergien hinzuweisen. Noch ist der Tag im Bewusstsein der Bevölkerung in Österreich kaum präsent. Noch ist Asthma in Österreich nicht das größte und nicht das wichtigste Gesundheitsproblem. Noch kann verharmlost werden, weil man bei adäquater Therapie die Krankheit medikamentös im Griff hat oder zumindest haben könnte. Doch 300 Millionen Menschen leiden weltweit bereits an Asthma und ihre Zahl steigt sprunghaft. Für www.asthma-info.at gibt es noch viel zu tun. Mögen viele weitere Sites, Zeitschriften, Aussendungen und Artikel auch in Österreich im Sinne der Informationsvielfalt wirken.
29. April 2004 Weltasthmatag
4. Mai 2004 Weltweit sind ca. 300 Millionen Menschen an Asthma erkrankt und sehr viele von ihnen werden nicht ausreichend behandelt. Zum Weltasthmatag 2004 verbreitet GINA den vollständigen „Global Burden of Asthma Report“, einen Bericht, der einen weltweiten Überblick über die Belastungen durch Asthma liefert und auf Studienergebnissen aus mehr als 80 Ländern beruht. Die Ergebnisse des „Global Burden of Asthma Report“ wurden heuer im Februar auf dem Welt-Asthma-Kongress in Bangkok vorgestellt und diskutiert. Demnach leidet heute einer von 20 Menschen auf der Welt an Asthma und es werden immer mehr. Zwar gibt es inzwischen Medikamente, die Asthma so effektiv behandeln können, dass in manchen Ländern die Zahl der Asthma-Toten sehr zurückgegangen ist, etwa in Österreich, wo im Jahr 2001 185 Menschen an Asthma starben (aus: „Chronische Krankheiten in Wien“). Doch weltweit steht effiziente Behandlung vielen Patienten nicht zur Verfügung, oft aus Kostengründen. Auch in Ländern wie Österreich sind viele Fälle von Asthma nicht diagnostiziert oder werden unzureichend therapiert. Im westlichen Europa leiden durchschnittlich 5,9 Prozent der erwachsenen Bevölkerung an Asthma. Die Zahl der Asthma-Patienten in Österreich entspricht diesem Durchschnitt. Asthma kommt verstärkt in Großstädten vor. Am wenigsten gefährdet, an Asthma zu erkranken, sind Menschen, die ihre Kindheit auf einem Bauernhof verbracht haben. Die Zahl der Erkrankungen steigt teilweise drastisch, so etwa in den neuen Bundesländern in Deutschland, wo der vormalige Osten bereits ähnlich viele Asthma-Fälle aufweist wie das frühere Westdeutschland. Die Versorgung mit Medikamenten ist in den einzelnen europäischen Ländern sehr unterschiedlich. GINA wurde 1989 vom amerikanischen staatlichen National Heart, Lung and Blood Institute (NIH) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) initiiert, um die Aufmerksamkeit auf die zunehmende Asthma-Problematik zu lenken. Seit 1993 wurde am „Global Burden of Asthma Report“ gearbeitet, 2003 wurden erste Ergebnisse veröffentlicht. Federführend beim Bericht ist Professor Richard Beasley, Medical Reasearch Institute, Wellington, Neuseeland. Beasley und seine Kollegen nahmen 20 Regionen der Welt bzgl. Asthma unter die Lupe, wobei sie u.a. die Daten der ISAAC-Studie (International Study of Asthma and Allergies in Childhood) und der ECRHS-Studie (European Community Respiratory Health Survey) einbezogen. GINA hat auch Richtlinien für die Diagnose und Therapie von Asthma herausgegeben. In Zusammenarbeit mit Asthma-Experten aus aller Welt propagiert GINA jährlich den Weltasthmatag, der von Jahr zu Jahr mehr Beteiligung verzeichnen kann. Quellen: 29. April 2004 Wien - In Österreich gibt es mehrere große
Belastungswellen für Pollenallergiker, wobei jetzt im April die
meisten Beschwerden durch Birken- und Eschenpollen hervorgerufen werden.
Besonders Birkenpollenallergien werden in den letzten Jahren immer häufiger
diagnostiziert und führen zu immer schwerwiegenderen Beschwerden.
Das Vermeiden des Allergenkontaktes und eine Reduktion der Pollenbelastung
ist daher die beste Lösung, um die Lebensqualität der Betroffenen
entscheidend zu verbessern. Birken- und Eschenpollen vermeiden: Wie man sich vor Pollen effektiv schützen kann haben die Allergie-Experten der IGAV (Interessensgemeinschaft Allergenvermeidung) in einem praktischen Ratgeber zusammengefasst. Der Ratgeber „Allergenvermeidung im Freien“ enthält neben hilfreichen Tipps und Tricks für den Alltag auch den Pollenkalender 2004 sowie Bezugsquellen von Produkten zum Pollenschutz. Der Folder kann im Internet unter www.allergenvermeidung.org oder über die IGAV Telefon-Hotline 01/212 60 60 kostenlos angefordert werden. Text: Presseinformation der IGAV (Interessensgemeinschaft
Allergenvermeidung in Kooperation mit der
23. April 2004 Maximale
Konzentration an Birkenpollen Die Eschenpollensaison geht langsam zu Ende, was sonst noch in der Luft ist (Pappel, Weide, Ahorn, Hainbuche, ... ) ist von relativ geringer Bedeutung. Bedenken Sie bei der Therapieplanung, dass der Einsatz von zwei korrespondierenden Medikamenten viel mehr Wirkung entfaltet als die Dosiserhöhung eines einzelnen Medikamentes (welche im Wesentlichen ein Mehr an Nebenwirkungen zur Folge hätte). Text: Aussendung des Allergie-Ambulatoriums Wien-West vom 23. April 2004
23. April 2004 Bewusst
atmen - von Anfang an Wien (w.j.) - Am 4. Mai 2004 ist Weltasthmatag - www.ginasthma.com. Eine Aufklärungskampagne über Asthma bei Kleinkindern, "AIRleben - Initiative für das hustende Kind", wurde am 23. April 2004 im Wiener Rathaus anläßlich der Veranstaltung Welt-Allergie- und Asthmatag der Österreichischen Lungenunion gestartet.
Der ernste Hintergrund: In den kommenden Monaten sollen möglichst viele Eltern, Kindergärtnerinnen und Kinder möglichst viel über das Atmen, über Husten und schließlich auch über Asthma erfahren. "Bewußt atmen, von Anfang an" heißt die Aufklärungskampagne, die in den Wiener Kindergärten für die Thematik sensibilisieren soll. Richtig atmen könnte man somit schon bald im Kindergarten lernen. Für einige Kindergärten steht auch ein
Ausflug in die Wiener Staatsoper auf dem Programm. Atemübungen
mit Sängern und Gesangslehrern inklusive. Bewusste Atmung soll
anhand des Beispieles großer Vorbilder an der Oper gelernt werden. "AIRleben"-Schirmherrin ist Vera Russwurm: "Weil ich selber Mutter von drei Kindern bin, ist mir dieses Thema ein besonderes Anliegen. Nehmen Sie den unangenehmen Dauer-Husten Ihres Kindes nicht auf die leichte Schulter. Gehen Sie zur Sicherheit zum Arzt, um auszuschließen, dass sich dahinter Schlimmes verbirgt." Mehr als die Hälfte aller Asthmaerkrankungen beginnt schon im Kindergartenalter. Es wird geschätzt, dass in Österreich 42.000 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren an Asthma erkrankt sind. Nur bei jedem zweiten Kleinkind wird die Diagnose richtig gestellt. Univ.Prof. Dr. Manfred Götz, Kinder- und Jugendabteilung am Wiener Wilhelminenspital, erklärt: "Weil bei Kleinkindern ein Lungenfunktionstest nicht durchgeführt werden kann, ist Asthma so schwer diagnostizierbar. Bei Kleinkindern sollten Eltern deshalb besonders wachsam sein. Ein immer wiederkehrender Husten kann auf eine mögliche Asthma-Erkrankung hindeuten. Die richtige Therapie kann und muss schon im Kindergartenalter anfangen." Inzwischen gibt es sehr wirksame Medikamente, mit und ohne Kortison, die leicht einzunehmen sind. Univ. Prof. Dr. Thomas Frischer, AKH-Kinderklinik
Wien, nennt folgende Faktoren auf die Frage: "Wann ist Husten Asthma?": 22. April 2004 Wien - Informationen
rund um das Thema "Gesunde Lunge" werden am 23. April, dem
Welt-Allergie- und Asthma-Tag, im Wiener Rathaus geboten (international
findet der Weltasthmatag am 4. Mai statt). Die Österreichische
Lungenunion lädt ein, sich wertvolle Tipps zur Prävention
und Therapie von Lungenerkrankungen und Neurodermitis zu holen. An mehreren
Stationen können die Besucher Gratis-Gesundheits-Checks durchführen
lassen. Zahlreiche Kurzvorträge von Fachärzten sowie die Vorstellung
des Projektes "AIRleben - Initiative für das hustende Kind"
bilden den fachlichen Rahmen der Veranstaltung. Als Moderatorin wird
Vera Russwurm durch das Programm führen. AIRleben – Initiative für das hustende Kind Die ÖLU nutzt den Aktionstag gleichzeitig zur öffentlichen Präsentation einer neu ins Leben gerufenen Informationskampagne. Unter der Patronanz von VeraRusswurm – selbst Ärztin und Mutter – wird der Kick-off zur Initiative "AIRleben" gegeben. Ziel dieser "Initiative für das hustende Kind" ist, den Wissensstand zum Thema "Kindliches Asthma" bei Eltern und Pädagogen zu erhöhen und die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren. Die Aktion wird in Zusammenarbeit mit den MA 11 A und 15 von April bis November 2004 in Wiener Gemeinde- und Privatkindergärten durchgeführt. Es ist viel los am 23. April im Wiener Rathaus Der Aktionstag wird von der Österreichischen Lungenunion (ÖLU) organisiert und findet am 23. April zwischen 9 und 17 Uhr im Wappensaal des Wiener Rathauses statt. Der Eintritt ist frei.In Österreich leiden inzwischen ca. 30 Prozent der Bevölkerung an Erkrankungen der Atemwege. Die österreichische Lungenunion, eine bundesweit aktive Selbsthilfegruppe, nimmt auch heuer wieder den Welt-Allergie- und Asthma-Tag zum Anlass, ihrem Ziel – der umfassenden Information der breiten Bevölkerung über die Gefahren von Lungenerkrankungen – mit der Abhaltung eines Aktionstages ein Stückchen näher zu kommen. Gratis Gesundheits-Checks vom Allergietest bis
zum Lungenfunktionstest, Beratungen für Allergiker, Asthmapatienten
und Neurodermitiker, , Raucherberatung, Pollenwarndienst, Urlaubstipps
für Atemwegserkrankte, Ernährungsberatung, Atemschule, Shiatsumassagen
und vieles mehr...Das Programm des Aktionstages am 23.4. ist vielfältig
und bietet für jeden die passende Information oder Beratung. 22. April 2004 Allergisch auf Farben,
Schmuck, Textilien, KosmetikaEin
unterschaetztes Problem: Umweltbedingte Kontaktallergien
19. April 2004 Neurodermitis erfolgreich
managen München - Am
21. April 2004 findet im Rahmen der Aerztlichen Fortbildung und Wissenschaftlichen
Forschung an der Dermatologischen Klinik der Universität München
ein Symposium statt, auf dem 150 erwarteten Aerzten die aktuellsten
Diagnose- und Therapiemoeglichkeiten von Neurodermtis vorgestellt werden. Neue Therapieansaetze
in der In allen bisherigen Studien konnten keine schweren
Nebenwirkungen Die Anwendung der Immunmodulatoren wird wegen guenstiger
Relation Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
16. April 2004 Allergien als unterschätzte
Gefahr beim Autofahren Wien (ÖAMTC-Presse) - Die Pollensaison ist eröffnet und alle Allergiker wissen ein gequältes Lied von verquollenen Augen und Niesattacken zu singen. Jeder fünfte Österreicher leidet unter dem fliegenden Blütenstaub von Bäumen, Gräsern und Kräutern. Zur allgemeinen Beeinträchtigung der Lebensqualität kommen oft unterschätzte Gefahrenquellen beim Autofahren dazu. "Unbehandelte Allergie-Erkrankungen erhöhen das Unfallrisiko ganz dramatisch", gibt ÖAMTC-Verkehrsmediziner Raimund Saam zu bedenken, "sie besitzen ein ähnlich hohes Gefährdungspotenzial wie Sekundenschlaf oder Alkohol am Steuer." Laut deutschen Studien ist bei jemandem, der allergisch hinter dem Steuer sitzt, das Unfallrisiko bis zu 30 Prozent höher. Die Sehkraft der verquollenen Augen ist stark beeinträchtigt, bei einem ausgiebigen Niesanfall ist man durch das unwillkürliche Schließen der Augen beim Autofahren im Blindflug unterwegs. "Es besteht die Gefahr, dass man bei einer plötzlichen Niesattacke das Lenkrad verreißt und das Fahrzeug unkontrolliert ausbricht. Und auch allergiebedingte Schlafstörungen können sich auf die Fahrtüchtigkeit auswirken," sagt Saam. Aber nicht nur unbehandelte Allergie-Symptome bergen Gefahren, auch ungezielte Medikamenten-Einnahme kann die Fahrtüchtigkeit enorm beeinträchtigen. Müdigkeit, verlängerte Reaktionszeiten und Benommenheit sind mögliche Auswirkungen. Um sicher durch die Pollensaison zu kommen, hier einige ÖAMTC-Tipps für alle Allergie geplagten Autofahrer: • Innenreinigung: Um Pollen zu entfernen, sollte das Wageninnere durch Absaugen gründlich gereinigt werden. • Filter einbauen: Vor beziehungsweise während der Fahrt müssen die Autofenster unbedingt geschlossen bleiben und auch die Lüftung sollte ausgeschaltet sein. Auf jeden Fall empfiehlt sich der Einbau eines Kombifilters (aus Aktivkohle und Vlies), der sowohl Partikel als auch kleinste Pollen auffängt. Achtung: Vor dem Kauf eines solchen Filters muss man sich auf jeden Fall informieren, welcher Filter zum Auto passt. Außerdem gehört der Filter regelmäßig gewartet und erneuert, und zwar einmal im Jahr oder nach 15.000 Kilometern. • Gut informieren: Vor Fahrtantritt sollte man sich über die vorherrschende Pollenflug-Situation informieren, die sich durch wechselnde Wetterverhältnisse rasch ändern kann. • Ärztlichen Rat einholen: Um Gegenmaßnahmen zu treffen, muss man die eigene Sensibilität gegenüber den verschiedenen Pollenarten kennen. Das kann durch einen Allergietest festgestellt werden. Eine Desensibilisierungs-Behandlung kann ebenso Erfolg bringen wie die gezielte Einnahme von sogenannten Anti-Histaminika, die allergische Symptome mildern. Ganz wichtig: Die Medikamente dürfen keine negativen Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit haben. "Unbedingt Rücksprache mit dem Arzt halten, wie sich Medikamente auf das Fahrverhalten auswirken können. Im Notfall Fahrten verschieben", appelliert der ÖAMTC-Verkehrsmediziner.
7. April 2004 Tattoos und Permanent Make-up
sind nicht ohne Risiko Fast jeder zehnte Deutsche traegt laut Umfrage
eines grossen deutschen Beim Taetowieren und Aufbringen von Permanent Make-Up
werden Schwere allergische Hautreaktionen sowie Entzuendungen
sind nach Weitere Gefahrenquellen sind Verunreinigungen in
den Farbmischungen Das BfR weist Verbraucher und insbesondere die
Eltern von Jugendlichen Waehrend kosmetische Mittel, die auf die Haut aufgetragen
werden, in Deutschland durch das deutsche Lebensmittel- und Bedarfsgegenstaendegesetz,
die Das BfR empfiehlt daher, fuer Taetowierungen und
Permanent Make-up bis Text: BfR - Pressedienst Weitere Informationen:
4. April 2004 Pseudoallergien durch Farbstoffe
zum Osterfest Ein Osterfest ohne bunt verzierte Eier beschämt jede Ostertafel. Doch Allergiker sollten bei der Auswahl der Eierfarben genauer hinsehen. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. DAAB weißt darauf hin, dass oftmals künstliche oder natürliche Farbstoffe zum Einfärben von Ostereiern eingesetzt werden, die bei empfindlichen Menschen allergieähnliche Reaktionen - sogenannte Pseudoallergien - auslösen können. In Deutschland leiden rund zwei Prozent der
Gesamtbevölkerung unter Pseudoallergien. Gerade die häufig
verwendeten Azofarbstoffe Azorubin (E 122), Brilliantschwarz (E 151),
Tartrazin (E 102) und Chinolingelb (E104) und die natürlichen Farbstoffe
Conechillin oder Kurkumin können Hautrötungen, Nesselsucht,
einen Neurodermitis-Schub oder einen Asthmaanfall auslösen. Die
Farbstoffe gelangen beim Färben durch winzige Risse in der Eierschale
ins Innere des Eies und werden so in geringen Mengen mitverzehrt. • Rotkohl und Rote Beete bringen rote Farben auf die Schale. • Holunderbeersaft macht die Eier blau. Ostern mit Hühnereiallergie Das Hühnerei ist gerade zu dieser Zeit
aus der Küche kaum wegzudenken. Gekocht zum Frühstück
und als Bindemittel für Teig, Brot und Panaden, Emulgator für
Saucen und Cremes, Lockerungsmittel für Süßspeisen und
vieles andere mehr wird es eingesetzt. Alternativ kann als Bindemittel
für Kuchen und Plätzchen eine Mischung aus Pflanzenöl
(1 EL), Wasser (2 EL) und Backpulver (1/4 TL) verwendet werden. 1. April 2004 Karwoche: Birke startet Blühperiode Mit Beginn der Karwoche startet auch die Birke
ihre Blühperiode. Bei In den südlichen Regionen Österreichs
ist auch schon mit Eschenpollen zu Achtung! Eschenpollen zeigen keine Kreuzreaktion
zu Birkenpollen. Sie Weitere Bäume, die aus allergologischer
Sicht nur wenig Bedeutung haben, Text: Aussendung des Allergiezentrums Wien-West vom 1. April 2004
1. April 2004 Rauchfrei
ab Mai! Wien (OTS) - Zum zweiten Mal in Österreich wird das Gewinnspiel "Rauchfrei ab Mai" Rauchern Ansporn geben, die allerletzte Zigarette zu rauchen. Wer ab 1. Mai mindestens vier Wochen rauchfrei bleiben kann, dem winken Geldpreise bis zu 10.000 Euro. Zusammen mit der Österreichischen Ärztekammer, der Österreichischen Apothekerkammer und dem Unternehmen Pfizer organisiert die Arbeitsgruppe für Patientenschulung der ÖGLUT (Österreichische Gesellschaft für Lungenerkrankungen und Tuberkulose) unter der Patronanz des Ministeriums für Gesundheit und Frauen einen Wettbewerb, der möglichst viele Raucher zum Stopp bewegen soll. Sich Gesundheit schenken "Wir unterstützen den Raucher im Kampf gegen die Abhängigkeit." So beschreibt Prim. Dr. Alfred Lichtenschopf, der Leiter dieser Aktion, die wichtige Hilfestellung des Therapeuten bei der Raucherentwöhnung. Neben der potentiellen Gewinnchance kann sich jeder Teilnehmer eine Fülle an persönlichen Vorteilen erarbeiten, wenn er sich diesem 'Kampf' stellt: "In kürzerster Zeit ab der Entwöhnung steigt in der Regel die körperliche Leistungsfähigkeit", so Lichtenschopf. "Der Raucher erreicht eine Erhöhung der Genussfähigkeit: Geschmacks- und Geruchssinn verbessern sich. Das Nichtrauchen ist auch wichtig für das Jungbleiben der Haut und die Vitalität des Zahnfleisches. Insgesamt ist der Rauchstopp wahrscheinlich die beste Investition in die Gesundheit." Rauchen erhöht zum Beispiel auch signifikant das Risiko, an einer COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) zu erkranken. Diese beginnt unscheinbar mit Symptomen wie morgendlichem Husten und Atemnot bei Anstrengung und ist in der Bevölkerung kaum bekannt. Experten berechnen, dass COPD im Jahr 2020 bereits die dritthäufigste Todesursache der westlichen Welt sein wird. Die Abhängigkeit besiegen "Nicht zuletzt ist der Rauchstopp aber ein Sieg über die Abhängigkeit", so Lichtenschopf. "Hermann Mayer, Thomas Muster, Renate Götschl, Stefanie Graf: Sieger rauchen nicht!" Die Aktion, die in Österreich erstmals im Jahr 2002 durchgeführt wurde, erobert seit mehr als 10 Jahren von Finnland aus unter dem Titel "Quit and Win" die Welt. "Sämtliche Apotheken österreichweit sind in die Kampagne eingebunden, um möglichst viele RaucherInnen und deren Angehörige zu erreichen", berichtet Dr. Körner von der Österreichischen Apothekerkammer. Neben Postern und Teilnahmefoldern erhalten RaucherInnen in den Apotheken qualifizierte Beratung zur Entwöhnung. "Wir hoffen auf sehr viele 'Gewinner' - allein die Tatsache, dass jemand es tatsächlich schafft, mit dem Rauchen aufzuhören, ist schon ein großer persönlicher Gewinn an Gesundheit und Lebensqualität." Auch alle niedergelassenen Ärzte werden mit Teilnahmefoldern und Plakaten ausgestattet. "Mehr als 500 Ärzte österreichweit haben die Ausbildung zum Rauchertherapeuten absolviert und geben professionelle Hilfe zur Raucherentwöhnung", so Dr. Jörg Pruckner, Obmann der Niedergelassenen Bundeskurie der Österreichischen Ärztekammer. Medikamentöse Hilfsmittel erhöhen Erfolgschance Die TeilnehmerInnen an diesem Gewinnspiel verpflichten sich, ab 1. Mai 2004 mindestens vier Wochen lang nicht mehr zu rauchen. Die Anmeldung muss pro Person persönlich erfolgen - entweder mittels Teilnahmekarte aus der Ordination oder Apotheke oder im Internet unter http://www.quitandwin.org (- Participants - Join - Austria). Die Gewinner eines österreichischen, eines europäischen und eines weltweiten Preises werden Ende Mai durch Verlosung ermittelt und müssen nachweisen (ausschließlich die ermittelten Sieganwärter - durch Kohlenmonoxidmessung in der Atemluft und Harnbestimmung), dass sie 4 Wochen lang tatsächlich auf jeden Zug verzichtet haben. "Medikamentöse Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung dürfen verwendet werden, sie erhöhen sogar die Gewinnchance", sagt Lichtenschopf. "Die Nicorette(R)-Nikotinersatztherapie, als etablierte und nachweislich aussichtsreiche Behandlungsform, hilft den Rauchern bei der Entwöhnung und verdoppelt daher ihre Chance Nichtraucher zu werden. Die Nicorette(R)-Nikotinersatztherapie und der Wirkstoff Bupropion Hydrochlorid können bei der Bewältigung von Abhängigkeit, Entzugserscheinungen oder Gewichtszunahme entscheidend helfen. Holen Sie sich Rat und Unterstützung vom Arzt Ihres Vertrauens!"
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