| asthma-info.at Informationen über Asthma und Allergien |
| aktualisiert: 16.02.2005 |
| Archiv Juni 2004 (17)
28. Juni 2004 Derzeit Belastungen für
Allergiker durch Wien - Seit dem Beginn der Gräserblüte sind die Belastungen für Allergiker wetterbedingt nur selten stark. Bisher waren es erst wenige Tage, an welchen die Konzentrationen deutlich den Schwellenwert überschritten haben. So geht es aber nicht weiter: Zumindest in den nächsten drei Wochen wird es an sonnigen und warmen Tagen recht unangenehm für Patienten mit Gräserpollen-Allergie. Erst Mitte Juli ist mit einer langsamen Entschärfung zu rechnen. Im Osten und Süden Österreichs blüht
die Edelkastanie. Wegen der bekannten Kreuzreaktion können empfindliche
Birkenpollen-Allergiker durchaus Das feuchte Wetter hat zwar den Pollenflug der
Gräser eingeschränkt, umso mehr aber finden sich jetzt Pilzsporen
von Alternaria und Cladosporium in Text: Aussendung des Allergiezentrums Wien-West vom 28. Juni 2004
24. Juni 2004 "Die
Zukunft unseren Kindern"
Die großen gesundheits- und umweltpolitischen Herausforderungen in Europa, nämlich Klimaschutz, Luftverschmutzung, Verkehr, Chemikalien und Atomkraft sollten schon im Hinblick auf die schwächste Bevölkerungsgruppe - die Kinder - mit Erfolg gemeistert werden. Vor diesem Hintergrund nannte Pröll sechs Prioritätsziele einer verantwortlichen und zukunftsfähigen Umweltpolitik: Klimaschutz: Ein rasches Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls und eine ernsthafte internationale Umsetzung der Klimaschutzziele. Dieses sei gerade im Sinne der Kinder von Bedeutung, da sie von der Klimaänderung am stärksten betroffen sein werden. Verbesserung der Luftqualität: Insbesondere die Reduktion der Partikelemissionen durch rasche Einführung von Partikelfiltern oder gleichwertigen Technologien beim PKW sowie die Verschärfung der Grenzwerte bei PKW- und LKW-Abgasen. Umweltgifte: Eine Verankerung des Vorsorgeprinzips in der Chemiepolitik. Technologischer Fortschritt: Forcierung von technischen Verbesserungen an den Fahrzeugen für einen kinder- und umweltfreundlichen Verkehr. Öko-Energie: Förderung der erneuerbaren Energien und ein langfristiger Ausstieg aus den nicht nachhaltigen Energien wie der Kernenergie. Wasser: Erhalt der Wasserqualität, Sicherung des Zugangs zu sauberem Wasser für alle Kinder Österreich war "Lead Country", also führend bezüglich des Aktionplans CEHAPE - getragen von Lebensministerium und Gesundheitsministerium. Das Lebensministerium hat die Ausarbeitung des CEHAPE finanziell und personell unterstützt - DI Robert Thaler der Leiter der Abteilung Verkehr, Mobilität, Siedlungswesen und Lärm im Lebensministerium leitete die erfolgreichen internationalen Verhandlungen. www.lebensministerium.at
23. Juni 2004 OZON!Sofort
Umwelt und Gesundheit "OZON!Sofort ist ein wichtiger Schritt, Umweltinformation praxis- und serviceorientiert zur Verfügung zu stellen und ein wichtiger Beitrag des Lebensministeriums und seiner Partner zur konkreten Ausgestaltung des Kinder-Umwelt-Gesundheits-Aktionsplans in Österreich", unterstrich Pröll die Bedeutung des Service für moderne Umweltinformation. Umweltinformation
und Umweltkontrolle Zusätzlich zur aktuellen, regionalen Information
der einzelnen Ozon-Messstellen werden zweimal täglich auf www.umweltbundesamt.at/luft
Karten zur Ozon-Gesamtbelastung in Österreich veröffentlicht.
Mobiles Umweltinformationsservice Eine Innovation bietet dieser Dienst insofern, dass er mobil standortbezogene Ozon-Informationen der nächstgelegenen Messstelle bietet. Bisher war es interessierten BürgerInnen nur möglich, Ozon-Daten im Internet oder Teletext zu erhalten. Jetzt ist durch die SMS-Eingabe der Postleitzahl oder des Ortes die Möglichkeit geschaffen, die Ozon-Werte der Umgebung standortunabhängig zu bekommen. mobilkom austria plant, in Zukunft weitere Info-Dienste im Gesundheitsbereich einzurichten. Messdaten
21. Juni 2004 Bienen- und Wespengiftallergie Wenn die Badesaison dem Höhepunkt zusteuert, Mahlzeiten gerne im Freien eingenommen werden, und der Schweißbildung mit einem höheren Einsatz von parfümierten Hygieneartikeln zu Leibe gerückt wird, sind Bienen und Wespen besonders lästig. Der erste Stich verläuft zumeist völlig harmlos, denn erst wiederholte Stiche können Reaktionen auslösen, die von Nesselausschlag, Atemnot und Übelkeit bis zum allergischen Schock reichen. Insektengift-AllergikerInnen sollten daher während der Bienen- und Wespensaison je nach Schwere der Reaktion immer und überall ein Erste-Hilfe-Set mit den speziell auf sie abgestimmten Notfallmedikamenten bei sich tragen. Etwa vier bis sechs Wochen nach einer allergischen Reaktion auf einen Bienen-/Wespenstich lässt sich der Grad der Sensibilisierung (=Empfindlichkeit) mit einem Haut- und Bluttest feststellen. Eine Insektengiftallergie besteht meist ein Leben lang, wenn sie nicht behandelt wird. Mit der Hyposensibilisierung, bei der der Körper durch kleinste Gaben steigender Dosis des Insektengiftes langsam an das Gift gewöhnt wird, sind sehr gute Heilungserfolge erzielbar. Rund 90 bis 95 Prozent der PatientInnen mit einer Bienen- oder Wespenallergie sind damit vor einer erneuten allergischen Reaktion geschützt. Sonnenallergie Normalerweise führt ein Sonnenbad zur Hautbräunung beziehungsweise zu Sonnenbrand. Wenn ein Mensch Sonnenlicht zunächst gut verträgt, dann aber plötzlich auf die gleiche Sonneneinstrahlung mit Entzündungen reagiert, sprichtmanvon einer Sonnen- oder Photoallergie. Die Auslöser dieser Allergie – sie kann sich in einer leichten Form der Bläschenbildung bis zu großflächigen, windpockenartigen Hautreaktionen äußern – sind schwer zu lokalisieren: Oft wird die Sonnenallergie durch Substanzen ausgelöst, die in Kosmetika oder Sonnenschutzmitteln enthalten sind. Immer wieder finden die DermatologInnen der Allergie-Ambulanz im AKh Linz aber auch in Arzneimitteln die Ursache für eine photoallergische Reaktion. Medikamentenallergie und Reiseapotheke Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, weiß zumeist gut darüber Bescheid, ob diese zu einer Überempfindlichkeit bei Sonnenbädern führen. Vielfachwird aber an photoallergische Reaktionen nicht gedacht, wenn Medikamente für die Reiseapotheke eingepackt werden. Die SpezialistInnen der Allergie-Ambulanz im AKh Linz raten daher, beim Zusammenstellen der Reiseapotheke auch darauf zu achten und nach dem Urlaub in jedem Fall die Allergie-Ambulanz aufzusuchen, falls sie im Zusammenhang mit der Einnahme von Antibiotika oder Schmerzmittel ungewöhnliche Reaktionen etwa in Form von Hautausschlägen bemerken. Nur so kann mit Sicherheit festgestellt werden, ob es sich um eine Medikamentenallergie, um eine harmlose Nebenwirkung oder um eine medikamentenbedingte photoallergische Reaktion handelt. Nahrungsmittelallergie Urlaubsmitbringsel als Allergieauslöser
– Viele UrlauberInnen bringen von den Urlaubsdestinationen nicht nur Sonnenbräune, sondern auch die verschiedensten Souvenirs mit. Besonders beliebt ist Modeschmuck. Weniger beliebt sind Kontakt-Ekzeme, die nach ein bis drei Tagen in Form von Rötungen, Juckreiz, Bläschen- oder Schuppenbildung auftreten können. Schuld daran ist zumeist der im Schmuck enthaltene Nickel, für den es in vielen Reiseländern entweder keine Kennzeichnungspflicht gibt oder diese auf den Märkten und Basaren nur unzureichend kontrolliert wird. Auch der in den typischen Urlaubsländern so günstige Friseurbesuch mit Haarpflege- und Färbemitteln, die nicht nach unseren Standards geprüft wurden, sind mit Vorsicht zu genießen. Auf jeden Fall raten die DermatologInnen der Allergie-Ambulanz des AKh Linz von den derzeit überaus beliebten Henna-Tattoos ab. Diese scheinbar so harmlosen Hautmalereien, die nach einigen Wochen verblassen, können Hautallergien mit schwerer Narbenbildung hervorrufen. Auch Infektionen bei „unsauberen“ Arbeiten können die Folge sein. Die SpezialistInnen der Allergie-Ambulanz in der Abteilung für Dermatologie im AKh Linz bieten neben den Standardtestverfahren vor allem Testreihen für die verschiedensten Berufsgruppen (zum Beispiel Friseur- oder Metallberufe) aber auch Spezialtests wie etwa für die Verträglichkeit von Gelenksprothesen oder Zahnsubstanzen an. Im Vorjahr wurden in der Allergie-Ambulanz des Linzer AKh 3672 allergologische Testungen durchgeführt. Zwischen Jänner und Mai des heurigen Jahres waren es bereits 2272 Tests, wobei der Schwerpunkt vor allem bei den Pollenallergien lag.
Hoher Obstverzehr
schützt vor Lungenkrebs Heidelberg - Wer viele Fruechte isst, verringert
damit offenbar sein Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Einen umgekehrten
Zusammenhang zwischen Obstkonsum und Neuerkrankungen an Lungenkrebs In der EPIC-Studie werden seit 1992 rund 500.000
Menschen in 10 Ein europaeisches Wissenschaftlerteam unter Federfuehrung
des ehemaligen Je nach Hoehe des Obst- und Gemueseverzehrs wurden
die Probanden in fuenf gleich grosse Gruppen (Quintilen) aufgeteilt.
Probanden aus der Quintile mit dem hoechsten Obstverzehr (ca. 500 Gramm
pro Tag) zeigten im Vergleich zu Probanden mit dem niedrigsten Obstkonsum
(weniger als 70 Gramm pro Tag) ein um 40 Prozent geringeres Risiko,
an Lungenkrebs zu erkranken (relatives Risiko In der gesamten Studiengruppe konnten die Wissenschaftler
keinen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Gemuese oder von bestimmten
Gemuesesorten und Lungenkrebs nachweisen. Fuer die Gruppe der Raucher
zeigt sich jedoch ebenfalls ein inverser Zusammenhang, also ein sinkendes Bisher ist nicht bekannt, welche Naehrstoffe in
Obst und Gemuese fuer Anthony B. Miller et al.: Fruits and Vegetables
and Lung Cancer: Weitere Informationen: Informationsdienst Wissenschaft - idw - - Pressemitteilung
Beta-Agonisten
nicht ohne Risiko Ithaca, N.Y. - Der regelmäßige Gebrauch von Beta-Agonisten zur Bekämpfung von Asthma kann zur Gewöhnung an Beta-Agonisten und zu einem erhöhten Risiko bei Asthma-Anfällen führen. Durch Beta-Agonisten steigt auch das Herz-Risiko. Das ist das Ergebnis von zwei neuen Studien, die von Forschern der Universitäten Cornell und Stanford durchgeführt wurden. Beta-Agonisten gehören weltweit zu den am meisten verschriebenen Wirkstoffen bei Asthma. Die Autoren der neuen Studien sehen sich nun vor einem Interessenskonflikt mit anderen Wissenschaftlern, die von der Pharma-Industrie unterstützt werden. Auch die American Medical Association hat Bedenken geäußert, dass das Sponsern von klinischen Tests durch die Pharma-Industrie Auswirkungen auf die Qualität der Forschung haben könnte. Die erste der beiden Studien über die Beta-Agonisten ist eine Meta-Analyse, wobei die Ergebnisse von mehr als einem Dutzend anderer Studien über die Wirkungen von Beta-Agonisten einbezogen waren. Die Ergebnisse dieser Analyse wurden in der medizinischen Fachzeitschrift "Annals of Internal Medicine" (Mai 2004) von den Forschern Shelley R. Salpeter, M.D., Thomas M. Ormiston, M.D., und Edwin E. Salpeter veröffentlicht. Die zweite Meta-Analyse verarbeitet die Ergebnisse von 33 Untersuchungen über die Auswirkungen von Beta-Agonisten auf das Herz, publiziert in der Fachzeitschrift "Chest" (Juni 2004). Edwin Salpeter, ein Astrophysiker, ist emeritierter Physikprofessor von Cornell, dessen Interesse nun medizinischen Themen gilt. Er assistierte seiner Tochter Shelley, indem er statistische Analysen von Studien über Asthma-Medikamente erstellte. Shelley Salpeter ist Professorin für Medizin an der School of Medicine der Stanford University und Ärztin im Santa Clara Valley Medical Center in San Jose, Kalifornien, wo auch Ormiston Arzt ist. Adrenerge Beta-Agonisten, wie Albuterol und Terbutaline, setzen an den Rezeptoren an den glatten Muskeln und entzündeten Zellen in den Lungen an. Diese Wirkstoffe, die die Bronchien erweitern, können die Muskeln der Atemwege entspannen, die sich während eines Asthma-Anfalles zusammenziehen. Die kurzzeitige Anwendung von Beta-Agonisten hat sich zur Reduzierung von Symptomen bei einem Asthma-Anfall als hilfreich erwiesen. Aber der kontinuierliche Gebrauch von Beta-Agonisten ist risikoreicher, so die Forscher in ihrem Artikel in den "Annals of Internal Medicine". "Beinahe alle wissenschaftlich gültigen Studien, die wir untersucht haben, verbanden den kontinuierlichen Gebrauch von Beta-Agonisten durch Asthma-Patienten mit einer abnehmenden bronchialerweiternden Wirkung bei späterer Anwendung von Beta-Agonisten, und mit einer zunehmenden Entzündung der Atemwege, verglichen mit Placebo," berichtet Shelley Salpeter. Kontinuierlicher Gebrauch von Beta-Agonisten bewirkt, dass Asthma-Paienten eine Toleranz gegenüber dem Medikament entwickeln, wodurch Beta-Agonisten im Notfall weniger wirkungsvoll sind. Edwin Salpeter fragt, warum so viele Ärzte die Warnzeichen des Übergebrauchs von Beta-Agonisten ignorieren, und warum Pharma-Firmen die Produkte immer noch für kontinuierlichen Gebrauch bewerben. "Wir denken, dass die Studien, die vor nachteiligen respiratorischen Effekten warnen, untergehen gegenüber Dutzenden von Studien minderer Qualität, die das nicht auf den Punkt bringen," betont er. Die meisten Studien über den kontinuierlichen Gebrauch von Beta-Agonisten, die positive Ergebnisse zeigten, wurden aus der Salpeter-Ormiston-Salpeter Meta-Analyse ausgeschlossen, weil sie von den Cornell- und Stanford-Forschern als wissenschaftlich fehlerhaft erachtet wurden - teilweise, weil sie den Gebrauch von Beta-Agonisten bei Bedarf in den PLacebo-Gruppen der klinischen Untersuchungen erlaubt hatten. Die meisten dieser "Studien minderer Qualität", die von der Meta-Analyse ausgeschlossen wurden, wären, so die drei Forscher, auch in Interessenskonflikte verwickelt gewesen, weil die Studien durch Pharma-Unternehmen finanziell unterstützt wurden, weil Forscher fnanzielle Verbindungen zur Industrie hatten, oder beides. "Wenn man den kontinuierlichen Gebrauch von Beta-Agonisten vorantreiben will, findet man eine Menge Studien, die diese Ansicht stützen," so Salley Salpeter. "Jedoch aufgrund ihres mangelhaften Studien-Designs war keine dieser Untersuchungen wirklich durch Placebo kontrolliert. Diese Studien sollten daher auch nicht verwendet werden, um gültige Schlüsse über die Sicherheit von Beta-Agonisten zu ziehen. Wir befürchten, dass Ärzte, die den regelmäßigen Gebrauch von Beta-Agonisten empfehlen, in Wirklichkeit ihre Patienten einem Risiko aussetzen." Ein weiterer ungünstiger Faktor ist, dass der Gebrauch von Beta-Agonisten bei Asthma und COPD auch das Herz-Risiko auf mehr als das Doppelte gegenüber Placebo erhöht, also etwa das Risiko von Herzattacken, warnen die Cornell-Stanford-Forscher. Beta-Agonisten arbeiten an Rezeptoren, die im Herz gefunden wurden, die den Herzschlag beschleunigen und den Spiegel des wichtigen Elements Kalium senken. Diese Wirkungen sind das genaue Gegenteil von Beta-Blocker-Arzneimitteln, wie Atenolol, die oft Patienten mit Herzproblemen verschrieben werden, um ihr Herzrisiko zu vermindern. Die Autoren der Meta-Analysen betonen, dass sie keine Verbindungen zur Pharma-Industrie haben. Im Fall der Meta-Analysen erhielten Ormiston und Shelley Salpeter finanzielle Unterstützung vom Santa Clara Valley Medical Center. Edwin Salpeter erhielt keine Unterstützung von Cornell. Er machte die statistische Analyse, wie er sagt, "just for the fun of it, also aus Freude an der Sache, und weil ich gute Wissenschaft an die Spitze aufsteigen sehen möchte." www.news.cornell.edu/releases/June04/beta_agonist.hrs.html
14. Juni 2004 Maßnahmen
zur Ozon-Bekämpfung Wien (RK). Wien, Niederösterreich und das nördliche Burgenland bilden als "Nordostregion" ein gemeinsames Ozonüberwachungsgebiet. Bereits vor zehn Jahren sind die drei österreichischen Bundesländer eine enge Kooperation zur Entwicklung gemeinsamer Maßnahmen eingegangen, um hohe Ozonwerte zu senken. So werden z. B. nach wie vor die öffentlichen Verkehrsmittel in der Ostregion massiv ausgebaut, Wohnbauten verstärkt saniert, erneuerbare Energien wie Sonnenenergie zur Warmwasserbereitung zunehmend genutzt. Mit diesen Maßnahmen wurden bereits auch Emissionsminderungen erzielt. Die damit verbundene Entlastung der Umwelt wurde jedoch in den vergangenen Jahren durch die steigende Verkehrsleistung des Individual- und Güterverkehrs größtenteils wieder kompensiert. Gemeinsame Lösungen gefragt Nur durch langfristig wirkende und europaweite
Maßnahmen zur Absenkung der Vorläufersubstanzen kann auch
die Ozonsituation entschärft werden. Bund und Länder arbeiten
an der gemeinsamen Umsetzung der "Richtlinie über nationale
Emissionshöchstmengen (NEC-Richtlinie)". Aufgrund der Verschärfung der Grenzwerte im
neuen Ozongesetz und des heißen Sommers wurden im Jahr 2003 in
der Nordostregion an zwölf Tagen die Informationsschwelle und an
drei Tagen die Alarmschwelle überschritten.
Ozon ist eine bestimmte Art von Sauerstoff und
in niedrigen Konzentrationen ein "normaler" Bestandteil der
Luft. Doch als "bodennahes" Ozon hat es negative Auswirkungen. Weniger Ozon durch lang- und mittelfristige Maßnahmen Die Länder Wien, Niederösterreich und
Burgenland setzen zahlreiche Maßnahmen, um im Sinne eines vorsorgenden
Umweltschutzes die Luftgüte weiter zu verbessern. Neben dem absoluten
Vorrang für den öffentlichen Verkehr muss das Hauptaugenmerk
auf die Steuerung der Verkehrsströme gerichtet werden. Dazu ist
eine intensive Zusammenarbeit mit allen Akteuren in der Region notwendig. Aktuelles Ozon-Gesetz In dem seit 1. Juli 2003 geltenden, an EU-Recht angepasstes Ozongesetz gilt die "Informationsschwelle", wenn der Ozonwert 180 Mikrogramm/m3 Luft als Einstundenmittelwert bei mindestens einer Messstelle im gesamten Überwachungsgebiet überschreitet. Die "Alarmschwelle" wird ausgelöst, wenn die Ozonwerte auf über 240 Mikrogramm/m3 als Einstundenmittelwert klettern. Im neuen Ozon-Gesetz ist auch eine verstärkte
Information der Bevölkerung vorgesehen. Das Ozon-Informationsnetz
wurde erweitert und bietet neben telefonischen Tonbanddiensten, Ozonfoldern
und dem Internet seit Mai 2004 auch stündliche Ozon-Daten auf den
Infoscreens in den Wiener U-Bahnstationen an.
14. Juni 2004 400.000
Österreicher reagieren Wien (ÖAMTC-Presse) - Fast 400.000 Österreicher reagieren allergisch auf Bienen- und Wespenstiche. Für diese Personen heißt es jetzt wieder besonders vorsichtig zu sein. "Mit steigenden Temperaturen kommen wieder die Insekten", warnt ÖAMTC-Flugrettungsarzt Helmut Trimmel. Die Christophorus-Notarzthubschrauber waren im Vorjahr 194 Mal nach Insektenstichen im Noteinsatz. Die meisten Insektenstiche sind harmlos. Schnelle Kühlung verschafft Linderung und beugt einem weiteren Anschwellen vor. Gefährlich wird es aber, wenn die Insekten in den Mund oder Hals stechen. Die entstehende Schwellung kann einem schnell die Luft wegnehmen. Da kann nur der Notarzt helfen. Bis dieser eingetroffen ist, ist es sinnvoll, Eiswürfel zu lutschen und die Stichstelle von außen ordentlich zu kühlen. Als Prophylaxe ist es daher besonders wichtig, bei Nahrungsaufnahme im Freien immer an die potenzielle Gefahr zu denken - eine Wespe in der Getränkedose oder auf dem Apfel wird sonst blitzartig zur tödlichen Gefahr. Fünf Prozent der Österreicher Etwa 400.000 Österreicher reagieren allergisch auf Bienen- und Wespenstiche. Helmut Trimmel: "In den Sommermonaten fliegen wir täglich durchschnittlich zwei 'Insekteneinsätze'. Vor allem Allergien gegen Wespen und Bienen sind sehr verbreitet. Sie verursachen aber nur äußerst selten eine längere Krankheit. Jede Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf den Kontakt mit Fremdstoffen." Im schlimmsten Fall kann ein Insektenstich zu einem lebensgefährlichen anaphylaktischen Schock führen, einer sehr schweren allergischen Reaktion unmittelbar nach dem Stich. Beschwerden wie Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Frösteln, Kopfschmerzen, Juckreiz, Rötung der Haut oder Hautausschlag (Nesselsucht) können bereits erste Vorboten sein. Der Übergang zwischen leichten allergischen Symptomen und einer schweren anaphylaktischen Reaktion ist fließend. Trimmel: "Symptome des allergischen Schocks sind Blutdruckabfall, schneller Puls und Atemnot, oft ähnlich einem Asthmaanfall sowie Benommenheit." In solchen Fällen muss sofort ein Arzt hinzugezogen werden, der dann Antihistaminika, Kortisonpräparate und gegebenenfalls auch kreislaufstabilisierende Medikamente und Infusionen verabreichen kann. Vorsicht beim Essen im Freien Menschen, die unter einer Insektengiftallergie leiden, sind noch mehr als andere darum bemüht, einen Bienen- oder Wespenstich zu verhindern. Richtiges Verhalten hilft dabei: • Nie nach Bienen oder Wespen schlagen, rasche
Bewegungen vermeiden. Darüber hinaus empfiehlt sich für Insektengift-Allergiker neben der Desensibilisierung, die Zeit in Anspruch nimmt, auch ein spezielles Notfallset. Es enthält Kortison-, Adrenalin- und Antihistaminikum-Präparate. Es ist wichtig, das Set immer bei sich zu tragen, damit man es im Ernstfall gleich zur Hand hat.
14. Juni 2004 Allergie-Test
mit Infrarotkamera Ein Indikator für Heuschnupfen und dessen wirksame Bekämpfung ist die Temperatur der Nase. Bei Allergikern verursachen Pollen und andere Allergene wie Hausstaub in der Luft, dass der körpereigene Botenstoff Histamin übermäßig und oft schlagartig ausgeschüttet wird. Dieses Gewebshormon erweitert die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut. "Die Nase wird stärker durchblutet und strahlt dadurch mehr Wärme ab", erklärt ITEM-Forschungsleiter Michael Larbig. Diese Veränderungen werden mit einer Infrarotkamera registriert. Die Signale des Chips übersetzt eine Software in Bilder, deren Farbabstufungen die Temperaturen der Haut wiedergeben. Wenn ein Heuschnupfenmedikament wirkt, tritt eine deutlich geringere Farbverschiebung als sonst ein. Nach Angaben der ITEM-Forscher lässt sich mit der Thermographie diese Situation sehr empfindlich, über Stunden und vor allem nicht-invasiv beobachten. Berührungslos wie sie ist, ergänzt oder ersetzt sie andere Methoden, bei denen etwa Sekrete gewogen oder der Luftstrom durch die Nase gemessen werden. In einer ersten Studie mit Nicht-Allergikern haben die Fraunhofer-Forscher gemeinsam mit dem belgischen Unternehmen UCB Pharma die Wirkung von zwei bereits zugelassenen Antihistaminika miteinander verglichen. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind am derzeit stattfindenden Europäischen Allergologenkongress EAACI in Amsterdam präsentiert worden. Weitere Studien, in denen die Wissenschaftler erstmals auch Allergiker als Probanden untersuchen werden, sind bereits geplant. Aussender: pressetext.deutschland 14. Juni 2004 Laerm macht
krank Laerminduzierte Gesundheitsstoerungen sind daher
ein viel und vor allem Der Forschungsverbund Laerm und Gesundheit am Berliner
Zentrum Public Die LARES-Studie wurde im Zeitraum 2002 bis 2003
auf Vorschlag der Die Ergebnisse dienen der Vorbereitung der 4. Ministerialkonferenz
der Bei der statistischen Analyse wurde die aerztliche
Behandlung in den Die Ergebnisse zeigen, dass die naechtliche Laermbelastung
hinsichtlich
11. Juni 2004 Monoklonale
Antikörper gegen Asthma Nürnberg (pte, 11. Juni 2004 16:39) - Das allergische Asthma beruht auf fehlgeleiteten Reaktionen des Immunsystems gegen normalerweise harmlose Stoffe aus der Umwelt. Bisher waren die therapeutischen Maßnahmen im Wesentlichen auf die Bekämpfung der Symptome beschränkt. Die Medizinerin Katja Beier und ihr Team von der Berliner Charite http://www.charite.de sind allerdings auf der Spur einer neuen Therapie: Mit so genannten monoklonalen Antikörpern wollen sie genau die "T-Zellen" der Körperabwehr in der Lunge ausschalten, die die allergische Atemwegsentzündung verursachen, berichtet die Novartis-Stiftung http://www.novartispharma.de , die das Projekt fördert. Harmlose Stoffe, egal ob Blütenpollen, Erdnüsse oder Tierhaare, führen zu einer irrtümlichen Reaktion mit den "T-Zellen", die weitere Zellen des Immunsystems aktivieren und einen Angriff gegen das Allergen veranlassen. Dadurch entsteht eine Entzündungsreaktion, worauf sich die kleinen und mittleren Atemwege schließlich verengen. Das allergische Asthma gilt inzwischen als häufigste Erkrankung im Kindesalter, aber auch Erwachsene sind zunehmend betroffen. Allein in Deutschland sind etwa vier Mio. Menschen davon betroffen. Die Allergene werden auf der Oberfläche von bestimmten Zellen, den "Antigen präsentierenden Zellen" (APC) regelrecht ausgestellt und von den T-Zellen über eine Bindung an den "T-Zell-Rezeptor" erkannt. Doch das allein reicht noch nicht, um diese Lymphozyten gegen das Allergen scharf zu machen. Für einen Angriff der Körperabwehr braucht es weitere Signale. "Ein zentrales Signal wird durch ein Molekül namens ICOS vermittelt", so Beier, die im Mäuseversuch festgestellt hat, dass ICOS tragende T-Zellen den Entzündungsprozess in den Lungen einleiten und aufrechterhalten. Kernpunkt der neuen Behandlungsstrategie sind so
genannte monoklonale Antikörper gegen ICOS. Damit wollen die Forscher
genau die T-Zellen in der Lunge ausschalten, die die allergische Atemwegsentzündung
verursachen. Ein solches Medikament würde das ICOS-Molekül
blockieren und ließe sich nach neuen Studien über ein Inhalations-Spray
in die Lungen einschleusen. Der Therapieansatz würde Asthma jedenfalls
an der Wurzel anpacken und Entzündungen verhindern. Aussender: pressetext austria
9. Juni 2004 Hochsaison
für Gräserpollen Seit Anfang der Woche ist die Gräserpollenkonzentration besonders hoch und regional durch Roggenpollenbelastung verstärkt. In den Bergregionen bleiben die Belastungen weiterhin niedrig. Lediglich die Blüte der Grün-Erle in den Zentralalpen verursacht Frühblüher-Allergikern Beschwerden. Text: Aussendung des Allergiezentrums Wien-West vom 9. Juni 2004
9. Juni 2004 Fast
50 % der Österreicher sind Allergiker Wien (pte, 8. Juni 2004 15:59) - Nach jüngsten Untersuchungen leiden fast 50 Prozent der Österreicher unter Allergien. Nach der so genannten Hygiene-Hypothese ist die zunehmende Sauberkeit ein Mitgrund für das immense Ansteigen der Allergien in den Industrienationen. Wissenschaftler der Universität Marburg http://www.med.uni-marburg.de haben nun bewiesen, dass die hohen Hygiene-Standards eine Ursache für Allergien sind, berichtet die Gesundheitsplattform http://www.gesund.co.at . Die Hygiene-Hypothese besagt, dass das menschliche Immunsystem wegen übergroßer Hygiene unterfordert ist. Gewissermaßen aus Langeweile stürze es sich deshalb auf harmlose Stoffe als Ersatzfeinde. Statistischen Studien konnte man schon lange entnehmen, dass Kinder in allzu keimfreier Umwelt besonders anfällig für Allergien sind. Für diese Hypothese sprechen die so genannten Kuhstall-Studien. Bei Kindern, die auf dem Bauernhof aufwachsen, ist das Risiko an Heuschnupfen oder Asthma zu erkranken nur etwa halb so groß, berichten die Forscher. Grund dafür ist ein "trainiertes Immunsystem". Der Kontakt mit dem Bakterienbestandteil Endotoxin während der Kindheit bewirkt möglicherweise, dass das Immunsystem Allergene besser toleriert, so dass es seltener zu allergischen Reaktionen kommt. Landkinder sind dieser Substanz häufiger ausgesetzt als Stadtkinder. Diese Ergebnisse hat die internationale Allergy and Endotoxin Gruppe (ALEX) veröffentlicht. Die Universitätskliniken in Marburg, Salzburg, Basel und München konnten in einer gemeinsamen Studie an 3.500 Kindern anhand spezieller Botenstoffe, den so genannten Zytokinen, nachgewiesen, dass das Immunsystem der untersuchten Vier- bis Achtjährigen auf besondere Weise trainiert war. Weil sie ständig mit Keimen konfrontiert werden, wird ihr Immunsystem toleranter, es gewöhnt sich an harmlose Bakterien und schaltet quasi ab. Rund 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen leiden heute an Heuschnupfen, jeweils zehn Prozent an Neurodermitis und an Asthma. Eine österreichweit durchführte Studie ergab, dass rund 50 Prozent aller Menschen an Allergien leidet. Als häufigste Allergieform, mit knapp 25 Prozent, wurde die Pflanzenallergie genannt. Mehr als 13 Prozent der Befragten klagen über Tierallergien bzw. Hausstauballergien. Sehr stark zunehmend sind auch Lebensmittelallergien. Zwischen 1950 und 1960 lagen diese Zahlen noch um das Vier- bis Fünffache unter den derzeitigen Werten. Die Forscher hatten ursprünglich angenommen, dass Umweltverschmutzung der Grund für die Zunahme an Allergien war. Indizien wiesen aber daraufhin, dass der Hygienewahn der tatsächliche Auslöser ist. Besonders schlimm wirken hierbei die chemischen Keulen und aggressiven Putzmittel auf Chlorbasis, die nach Ansicht der Experten völlig überflüssig sind. Aussender: pressetext.austria 2. Juni 2004 Wie sicher
ist Kosmetik? Wien (OTS) - Kosmetika sind Produkte, die aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Die hauptsächlichen Anwender sind Frauen, aber der Anteil an Männern steigt kontinuierlich. Umso wichtiger ist es, dass diese Produkte eine hohe Sicherheit für den Konsumenten bieten. Der Europarat hat dazu eine gemeinsame Pilotstudie (Europäische Pilotstudie zur Erfassung der Nebenwirkungen kosmetischer Mittel) von vier Ländern gestartet, erklärte die österreichische Projektleiterin Dr. Sheida Hönlinger-Alaei von der Abteilung Kosmetik am Institut für Lebensmitteluntersuchung Innsbruck der AGES, der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit. Im Rahmen eines Seminars am Freitag, 4. 6. 2004, wird dieses Projekt vorgestellt und eine erste Zwischenbilanz präsentiert. Kosmetika: Nebenwirkungen unerwünscht Das Experten-Komitee Kosmetik des Europarats hat eine Pilotstudie initiiert, die sich mit einem Meldesystem zur Erfassung der unerwünschten Wirkungen kosmetischer Mittel ("Cosmetovigilance") befasst. Aktiv daran beteiligt sind Frankreich, Norwegen, Dänemark und Österreich, das die Leitung und Koordination übernommen hat. Projektleiterin Dr. Sheida Hönlinger-Alaei von der Abteilung Kosmetik der AGES: "Gestartet wurde das Projekt im Jänner 2004. Eine Zwischenbilanz wird mit Mai erstellt und ein Überblick im Rahmen eines AGES-Seminars präsentiert. Das Projekt wird im Dezember 2004 abgeschlossen sein. Die Endergebnisse und die Auswertung werden dann wieder in einem eigenen Workshop im Februar 2005 diskutiert." Unter der Leitung der AGES wurde in Österreich eine eigene Arbeitsgruppe gebildet, die aus Vertretern folgender Organisationen besteht: Hautärzte (Prof. Aberer), Konsumentenschützer (VKI, Ing. Sedy), Industrie (Unilever, Ing. Gribl) und BMGF, Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (Dr. Zilberszac). Nach viel Arbeit im Europarat wurden in Österreich spezielle Meldeformulare für Dermatologen einerseits und Verbraucherinnen andererseits vorbereitet. Österreichweit dokumentieren mittels dieser Formulare 12 Dermatologen und zwei Kliniken (Graz und Innsbruck) Daten über unerwünschte Wirkungen von kosmetischen Produkten. Dieser Teil des Pilotprojektes wird vom BMGF finanziert. Der VKI (Verein für Konsumenteninformation) erfasst mittels eines eigens dafür entwickelten Formblattes unerwünschte Wirkungen kosmetischer Mittel, die von VerbraucherInnen gemeldet werden. Alle diese Daten werden an die Leitung der Arbeitsgruppe weitergeleitet und ausgewertet. Die Daten aller vier teilnehmenden Länder werden wiederum innerhalb des Europarates zusammengefasst und weitere Schritte überlegt. Ziel ist herauszufinden, ob und in wieweit ein eigenes "Cosmetovigilance-System" notwendig ist. AGES testet regelmäßig In Österreich werden von der AGES regelmäßig Kosmetika getestet. Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, BMGF, gibt einen Probenplan vor, nach dem die Untersuchungen durchgeführt werden. So wird hohe Konsumentensicherheit garantiert. Allerdings kann es in Einzelfällen zu unerwünschten Haut- und Schleimhautreaktionen bei VerbraucherInnen kommen. Im Rahmen des Projektes sollen dazu Daten gesammelt werden, um mehr Informationen zu Häufigkeit, Art und Ausmaß dieser Reaktionen zu erhalten. Konsumenten sollen Produkte, die zu Problemen geführt haben, nicht einfach wegwerfen, sondern über dieses System aufgefordert werden, ihre Erfahrungen bekannt zu geben. Daher lädt die AGES bereits zur Zwischenbilanz des Projektes am 4. 6. 2004 Vertreter direkt betroffener Organisationen aus Industrie, Wissenschaft, Konsumentenschutz, NGOs und von Behörden zu einem Seminar in die AGES ein. Ziele dieser Info bzw. Diskussions-Veranstaltung sind, die Konsumenten mittels Medien auf das Projekt und die Aktivitäten aufmerksam zu machen sowie weitere Ideen und Vorschläge von allen Beteiligen für die Durchführung der zweiten Phase zu sammeln. Das genaue Programm finden Sie auf http://www.ages.at unter Service/Veranstaltungen. Anmeldungen sind noch möglich per Fax: +43 (512) 224 40-15 oder mailto:sheida.hoenlinger-alaei@ages.at
2. Juni 2004 Durch kühles Wetter keine Wien - Bedingt durch das wechselnde, für die Jahreszeit viel zu kühle Wetter hält sich der Gräserpollenflug seit Beginn der Saison noch in Grenzen. Der Schwellenwert wird dennoch immer wieder überschritten. Daher reichen die Gräserpollen-Konzentrationen durchaus aus, um empfindliche Patienten zu quälen. Hohe Spitzenwerte gab es in den letzten Tagen noch nicht. Diese könnten aber durchaus schon nächstes Wochenende auftreten - vorausgesetzt, es werden sommerliche Temperaturen erreicht. Die überall fliegende Pappelwolle ist für Allergiker völlig unbedeutend. Es handelt sich dabei um den Samen der Pappel, nicht um Blütenstaub. Diese Partikel sind viel zu groß, um an der Schleimhaut allergische Reaktionen zu verursachen. In den Zentralalpen blüht an der Waldgrenze die Grün-Erle (eine zweite Erlenblüte ist im Juni). Birken-Erlen-Haselpollen-Allergiker können wieder an ihre Allergie erinnert werden. Ein Trost: Die kalte Witterung wird voraussichtlich auch diese Belastungen einschränken. Text: Aussendung des Allergie-Ambulatoriums Wien-West vom 1. Juni 2004
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