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| aktualisiert: 16.02.2005 |
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Archiv April 2003 (4)
30. April 2003 Wien: Medikamente-Zustellservice für Notfälle Wien (OTS) - Wiens Apotheker starten das Medikamente-Zustellservice für die Wiener Bevölkerung neu. Das gab der Präsident der Wr. Apotheker, Mag. pharm. Heinrich Burggasser, am 30. April 2003 im Rahmen eines Pressegesprächs gemeinsam mit Wiens Gesundheitsstadträtin Dr. Elisabeth Pittermann bekannt. Nachdem die Zustellung mit einem Taxiunternehmen aus organisatorischen Gründen zuletzt nicht mehr funktioniert hat, wurde eine bessere Basis gesucht und mit dem Botendienst Veloce gefunden. Veloce garantiert die für den Patienten wichtige, rasche Zustellung der Medikamente, nämlich binnen 1 Stunde! Gedacht ist das Service für den Bereitschaftsdienst in der Nacht und am Wochenende, sowie an Feiertagen. Die Apotheker unterstützen den Veloce-Zustelltarif von 10 Euro mit 1 Euro (Kosten für Patienten 9 Euro + Medikament) und bewerben die gesamte Initiative mit Veloce. So funktioniert die Zustellung mit rezeptpflichtigen Medikamenten: · Der Patient ruft per Telefon in der nächsten
dienstbereiten Wie funktioniert die Zustellung mit rezeptfreien Medikamenten? · Patient ruft in der nächstgelegenen
dienstbereiten Apotheke an und
Die Birkenblüte ist nun in weiten Teilen des Bundesgebietes voll im Gange, auch wenn sie sich langsam in die Höhenlage zurückzieht. Auch im Waldviertel und anderen klimatisch wenig bevorzugten Gegenden muss man mit starkem Pollenflug rechnen. Die Blüte der Eiche und der Buche hat begonnen. Wegen der beschränkten Kreuzreaktivität kommt es dadurch zu weiteren allergenen Belastungen. Die Eschenblüte geht in weiten Teilen langsam zu Ende. Nur noch im niederösterreichischen Alpenraum ist mit stärkeren Belastungen zu rechnen. Achtung! Im Stadtgebiet können die ersten Platanenpollen für merkbare Symptome sorgen! Die Platane zeigt kein kreuzreaktives Verhalten zu der Birke oder der Esche und wird viel zu selten als mögliches Allergen in Betracht gezogen. Noch spielen die Gräserpollen keine Rolle. Der gelegentlich gelbe Pollen-Niederschlag auf glatten Flächen und am Rand von Pfützen stammt großteils von Nadelhölzern und ist für Allergiker harmlos. (Aussendung des Allergiezentrums Wien-West vom 28. April 2003) Weitere Pollenwarnungen:
24. April 2003 Gefürchtet sind beim Asthma bronchiale vor allem die akuten Asthmaanfälle und das insbesondere bei Kindern. Die quälende Luftnot kann dabei, anders als bisher angenommen, auch durch vermeintlich banale Erkältungsviren - die so genannten Rhinoviren - ausgelöst werden. Der griechische Forscher Dr. Nikolaos Papadopoulos von der Universität Athen, der für diese neuen Erkenntnisse den mit 40.000 Schweizer Franken (ca. 27.450 Euro) dotierten Forschungspreis des KÖlner Unternehmens Klosterfrau erhält, hat jedoch nachgewiesen, dass die Rhinoviren auch in die unteren Atemwege vordringen und sich dort vermehren. Sie verursachen ausserdem die Bildung von sogenannten Botenstoffen, welche ihrerseits zu entzündlichen Veränderungen der Schleimhäute in den Atemwegen führen, wie sie für das Asthma typisch sind. Damit besteht wissenschaftlich kein Zweifel mehr daran, dass die Erkältungsviren für die Auslösung von akuten Atemnotanfällen bei Asthmatikern und speziell bei Kindern mit Asthma verantwortlich sein können. Mit den neuen Erkenntnissen verbindet sich die Hoffnung, neue Strategien entwickeln zu können, um Asthma-Attacken vorzubeugen. Der Internationale Klosterfrau
Forschungspreis 2003 ist mit einem Preisgeld von 40.000 Schweizer Franken
(ca. 27.450 Euro) ausgestattet. Er wird alljährlich für wissenschaftliche
Arbeiten zur Bekämpfung des kindlichen Asthma bronchiale, der häufigsten
chronischen Erkrankung bei Kindern in der westlichen Welt, verliehen.
20. April 2003 Auf die Belastung durch Asthma ("Burden of Asthma") und wie man damit umgehen kann, will der Weltasthmatag am 6. Mai 2003 die Weltbevölkerung aufmerksam machen. Der Weltasthmatag findet heuer zum fünften Mal statt. In Wien organisiert die Österreichische Lungenunion am 9. Mai von 9.00 bis 16.00 Uhr im Rathaus eine große Informationsveranstaltung mit zahlreichen Vorträgen prominenter Fachärzte über Asthma und Allergien.
Am 6. Mai 2003 will GINA einen „globalen Schnappschuss“ veröffentlichen, der die Belastungen, denen die Menschen im Zusammenhang mit Asthma ausgesetzt sind, aufzeigen soll. Erstmals sollen dabei Daten publiziert werden, die in einem großen Asthma Report enthalten sein werden, der im nächsten Jahr in vollem Umfang vorliegen wird. Der Bericht über die Bürde Asthma wird Asthma als weltweites Gesundheitsproblem aufzeigen, das nicht ignoriert werden kann. Er wird auch alle Menschen, sowohl die Asthma-Patienten, als auch diejenigen, die an Vorsorge- und Schutzmaßnahmen mitwirken, zu weiteren Aktivitäten aufrufen. GINA hat fünf Schritte entwickelt, die
Asthma-Patienten beherzigen sollten: Die Website von GINA www.ginasthma.com informiert ausführlich über die Aktivitäten zum Weltasthmatag. Welche Initiativen in verschiedenen Ländern rund um den 6. Mai stattfinden, wird hier gesammelt. Besonders viele Aktivitäten zum Weltasthmatag
gibt es in den USA, wo das staatliche National Heart, Lung and Blood
Institute federführend ist.
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