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aktualisiert: 16.02.2005   

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August 2003 (7)

26. August 2003
22. August 2003
18. August 2003
18. August 2003
14. August 2003
13. August 2003
08. August 2003

 

26. August 2003

Zunehmende Belastung durch Ragweed

In den kommenden Tagen ist mit einer mäßigen bis starken Ragweedbelastung im Marchfeld, Burgenland, Grazer-, Wiener- und Klagenfurter Becken zu rechnen.

Die höchsten Belastungen durch Ragweedpollen erwarten wir ab Donnerstag, begünstigt durch den Südwind, in den Nachmittag-, Abend- und Nachtstunden.

(Aussendung des Allergiezentrums Wien-West vom 26. August 2003)

22. August 2003

Kostenlose Lungenfunktionstests für alle
ERS-Jahreskongress 2003: Gesundheitsvorsorge-Aktion in Wien

Wien (OTS) - Aus Anlass des internationalen Kongresses der European Respiratory Society (ERS), der vom 27. September bis 1. Oktober 2003 in Wien stattfindet und zu dem bis zu 15.000 Lungenärzte aus aller Welt erwartet werden, können Interessierte in der Wiener Innenstadt kostenlos ihre Lungenfunktion testen lassen:

Diese Lungenfunktionstests werden in einem eigens dafür aufgebauten Spirometriezelt am Samstag, dem 27. September, und Sonntag, dem 28. September, von 10.00 bis 18.00 Uhr vor der Oper (Herbert-von-Karajan-Platz), im ersten Bezirk durchgeführt. Notwendiger Zeitaufwand für Interessierte: 10 Minuten.

Lungenerkankungen: Dramatisches Ansteigen - hohe Dunkelziffern

Ziel der Aktion ist, die Bevölkerung bezüglich möglicherweise vermeidbarer Lungenerkrankungen zu sensibilisieren und eventuell Betroffene, die derzeit noch nicht in ärztlicher Behandlung sind, zu erreichen und zu einem Arztbesuch zu motivieren.

Besonders angesprochen werden sollen dabei Personen, die oft und regelmäßig husten, die geräuschvoll atmen, bei Belastung kurzatmig werden sowie generell die Raucher. Grundsätzlich sollten jedoch alle - also auch jene Personen, die keinerlei gesundheitliche Probleme verspüren - dazu motiviert werden, sich mit ihrer Lunge und inbesonders ihrer Lungenfuktion auseinander zu setzen und diese regelmäßig ärztlich überprüfen zu lassen.

Lungenerkrankungen sind dramatisch im Steigen - nicht nur in Österreich, sondern auch weltweit, die Dunkelziffern sind hoch. Ursache dafür ist zu 80 % das Zigarettenrauchen, dessen Auswirkungen meist zu spät erkannt, dann nur schwer behandelt werden können und oft mit bleibenden Lungenschäden verbunden sind.

Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit. Für Ihre Lunge.

Das Spirometrie-Zelt verfügt über 8 Testplätze mit Wartebereich sowie einen Info-Desk, wo sich interessierte Besucher über Lungenkrankheiten und entsprechende Vorsorgemaßnahmen informieren können. Ihre Betreuung erfolgt durch Lungenfachärzte und geschultes Fachpersonal.

Der Test selbst dauert rund 10 Minuten: Dabei bläst der zu Testende über ein Mundstück in einen sogenannten Spirometer. Dieser misst, wie viel Luft die Lunge nach einer maximalen Einatmung enthält, und die Geschwindigkeit, mit der Luft aus der Lunge ausgeatmet werden kann. Durch die so ermittelten Werte können Lungenfachärzte bereits in einem sehr frühen Stadium mögliche Erkrankungen der Lunge feststellen.

Initiatoren dieser Gesundheitsvorsorge-Aktion sind die European Respiratory Society (ERS), die European Lung Foundation (ELF) und die Österreichische Gesellschaft für Lungenerkrankungen (ÖGLUT). Die Patronanz übernimmt Maria Rauch-Kallat, Bundesministerin für Gesundheit und Frauen.

Unterstützung in der Bewerbung der Aktion kommt von der Bezirksvorstehung Innere Stadt und der Interessensgemeinschaft der Kaufleute Kärtnerstraße, die ihre Kunden auf diese Aktion aufmerksam machen werden.

Information zum Kongress der ERS in Wien finden Sie unter http://www.ersnet.org

Text: Dr. Bannert Public Relations / OTS

 

18. August 2003

MA 22 - Ozonwarndienst: Alarmschwelle überschritten
Weitere Überschreitungen möglich - Bericht vom 18. August, 15 Uhr

Wien (OTS) - Im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich sind an den Messstellen

o in Wien:
Hermannskogel: (253 µg/m3) um 15:00 Uhr

o in Niederösterreich: keine

o im Burgenland: keine

Ozonkonzentrationen größer als 240 µg/m3 als Einstundenmittelwert gemessen worden. Damit wurde die Alarmschwelle gemäß Ozongesetz überschritten!

Auf Grund der meteorologischen Situation kann die Alarmschwelle in den nächsten 24 Stunden erneut überschritten werden.

Außerdem ist an folgenden Messstellen die Informationsschwelle (180 µg/m3 als Einstundenmittelwert) überschritten worden:

o in WIEN:
Zentralanstalt: (214 µg/m3) um 15:00 Uhr
Hermannskogel: (253 µg/m3) um 15:00 Uhr
Laaer Berg: (202 µg/m3) um 13:00 Uhr
Stephansdom: (192 µg/m3) um 14:00 Uhr

o in Niederösterreich:
Purkersdorf: (211 µg/m3) um 15:00 Uhr
Forsthof: (191 µg/m3) um 15:00 Uhr
Gänserndorf: (206 µg/m3) um 14:00 Uhr
Wolkersdorf: (196 µg/m3) um 15:00 Uhr
Klosterneuburg: (235 µg/m3) um 15:00 Uhr
Stockerau: (221 µg/m3) um 14:00 Uhr
Mistelbach: (182 µg/m3) um 15:00 Uhr
Tulln: (184 µg/m3) um 15:00 Uhr
Schwechat: (196 µg/m3) um 14:00 Uhr

o im Burgenland: keine

Empfehlungen zu freiwilligen Verhaltensweisen: Derart erhöhte Ozonkonzentrationen können zu Reizungen der Schleimhäute und zu Atembeschwerden führen. Gefährdete Personen - wie beispielsweise Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege und / oder des Herzens, sowie Asthmakranke - sollten sich daher bevorzugt in Innenräumen aufhalten, in denen nicht geraucht wird. Gesunde Personen sollten ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, insbesondere in den Mittags- und Nachmittagsstunden vermeiden.

Bei Anhalten oder Erhöhung der Ozonbelastung müssen Einschränkungen des Individualverkehrs, Einschränkungen der Verwendung von Lösungsmitteln, sowie das Verbot der Verbrennung im Freien (einschließlich Grillfeuer) verordnet werden. Tragen Sie bitte daher schon jetzt durch Ihr persönliches Verhalten zur Verminderung der Ozon-Vorläufersubstanzen bei und verzichten Sie besonders auf die Verwendung Ihres Autos und benützten Sie öffentliche Verkehrsmittel.

Voraussichtliche Dauer des Ereignisses: Laut Auskunft der Zentralanstalt für Meteorologie zumindest bis heute Abend.

Weitere Informationen über die Wiener Luftqualität: 4000/88288 -
Ozonix/Ozon-Hotline, 4000/8820 - Tonbanddienst http://www.wien.at/ma22/luftgue.html

 

18. August 2003

Grüne: Österreichweites Ozon-Sanierungspaket notwendig

Die Grünen fordern ein österreichweites Ozon-Sanierungspaket. Denn die heimischen Belastungen seien in den vergangenen Jahren trotz klarer gesetzlicher Vorgaben nicht zurückgegangen, so die stellvertretende Klubobfrau der Grünen, Eva Glawischnig, bei einer Pressekonferenz am 18. August 2003 in Wien. Einen der Hauptgründe für das Verfehlen der Ziele sieht Glawischnig im Dieselboom. Die Abgeordnete sprach sich für eine Erhöhung des Dieselpreises aus.

Dieselautos, die etwa zwei Drittel der heimischen Pkw-Anzahl ausmachen, geben doppelt soviel Stickoxyde - eine ozonbildende Vorläufersubstanz - ab wie Benziner. Durch die Katalysatorpflicht bei Benzinautos sanken die Emissionen laut Berechnungen des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) seit 1990 um 78 Prozent, während sie beim Diesel-Pkw um 127 Prozent und beim -Lkw um 141 Prozent gestiegen sind.

Die Preisschere zwischen der Mehrwertsteuer der beiden Treibstoffe sei daher ein falsches Signal, so Glawischnig. Die Diesel-Mineralölsteuer müsse dem Niveau des Benzins angepasst werden. Wegen der Zunahme der Transportleistungen der Lkw fordern die Grünen auch eine Erhöhung der Maut auf 30 Cent pro Kilometer. Bei einer anderen Ozon-Vorläufersubstanz, den flüchtigen Kohlenwasserstoffen, die meist in der Industrie vorkommen, sehe es im Gegensatz zu den Stickoxyden nicht so schlecht aus.

2003 sei in Sachen Ozon ein Rekordjahr gewesen, meinte Glawischnig: "Bis gestern wurde die Informationsschwelle 15 Mal ausgelöst, zwei Mal die Alarmschwelle überschritten". Die Situation sei ernster als in den vergangenen Jahren. Ostösterreich sei bereits seit 1996 Ozonsanierungsgebiet, aber jetzt lag auch der Westen bei der Belastung regelmäßig über der Vorwarnstufe.

Aber nicht nur der Rekordsommer 2003 mache das Sanierungspaket notwendig, auch der langfristige Trend stelle sich verheerend dar. "Österreich ist von seinen Reduktionszielen für die Vorläufersubstanzen 2001 meilenweit entfernt", sagte Glawischnig. So wurde das Ziel deutlich verfehlt: 1996 wurden statt Reduzierungen von 40 nur elf Prozent errungen, 2001 statt 60 nur 14 Prozent.



14. August 2003

Vereinzelt schon Ragweedpollen in der Luft

Mäßige bis stark steigende Belastungen durch Beifußpollen im Osten Österreichs.

Weiterhin starke Konzentrationen von Pilzsporen im gesamten Bundesgebiet.

Vereinzelt finden sich in Wien, Niederösterreich und Burgenland schon Ragweedpollen in der Luft.

Die Gräsersaison ist vorüber.

(Aussendung des Allergieambulatoriums Wien-West vom 13. August 2003)

13. August 2003

Alarmierende Zwischenbilanz der Ozon-Saison

Kritik von GLOBAL 2000 und ÄrztInnen: Warnungen bleiben folgenlos - Vorsorgender Gesundheitsschutz durch Grenzwerte nicht gewährleistet

Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 und die ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt (AGU) schlagen angesichts der permanent hohen Ozonbelastung Alarm. "Die Zwischenbilanz der diesjährigen Ozon-Saison ist verheerend", fasst GLOBAL 2000-Pressesprecher Andreas Baur die Belastungssituation zusammen.

"Seit Juli 2003 wurde in Ostösterreich an vierzehn Tagen die Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten. An zwei dieser Tage wurde sogar die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm überschritten. Trotz dieser Warnungen ist die Politik entsprechende Verordnungen schuldig geblieben und hat nichts unternommen. Was bringt es zu warnen, wenn dann nichts geschieht?", so Baur.

Spitzenreiter waren am 21.7. Wien-Lobau (243 Mikrogramm) und Klosterneuburg (241 Mikrogramm), sowie am 8.8. wieder Wien mit 259 Mikrogramm. Auch in Westösterreich liegt die Ozonbelastung regelmäßig über der Informationsschwelle. In Reinluftgebieten ist zu beobachten, dass selbst in den Nachtstunden die Ozonbelastung nicht signifikant abnimmt: An den Messstellen Karwendel, Gerlitzen und Payerbach sank seit Anfang August die Ozonbelastung nicht unter 100 Mikrogramm.

Ozon ist ein aggressiver Schadstoff. Schon bei Konzentrationen von 180 Mikrogramm/m3 werden besonders bei empfindlichen Personen, z.B. Kinder und Allergiker, Reizerscheinungen beobachtet. Bei Konzentrationen über 240 Mikrogramm/m3 können Husten und Beschwerden wie Engegefühl und Schmerzen beim tiefen Einatmen auch bei gesunden Personen auftreten. Die Lungenfunktion ist ebenfalls vermindert.

"Sowohl Informations- als auch die Warnschwelle zielen als 1-Stunden-Mittelwerte nur auf diese akuten Effekte ab", kritisiert DI Dr.med. Hans-Peter Hutter, Sprecher der AGU. "Langfristige Wirkungen, wie die Verringerung des Lungenwachstums bei Kindern, bleiben überhaupt unberücksichtigt." Gegenwärtig wird eine Konzentration von 120 Mikrogramm/m3 als Langziel definiert.

"Es ist äußerst beunruhigend, dass dieser langfristige Zielwert für den vorsorgenden Gesundheitsschutz an vielen Tagen überschritten wurde", so Hutter weiter. "Grenzwerte verfehlen ihren Zweck, wenn sie die Bevölkerung verunsichern und keine aktiven Maßnahmen zur Folge haben." Daher ist es notwendig, Aktivitäten sowohl im Überschreitungsfall zu setzen als auch Maßnahmen gegen die ständig steigende Ozon-Hintergrundbelastung zu ergreifen, so die beiden Organisationen abschließend.

Rückfragehinweis:
GLOBAL 2000
Andreas Baur
0664/103 24 23
AGU
DI Dr.med. Hans-Peter Hutter
01/4277-64727

8. August 2003

Ozon-Alarmschwelle in Nordostösterreich überschritten

Wien (OTS) - Mit Bericht vom 8. August um 12 Uhr sind im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich an den Messstellen

o in Wien:
Lobau: (259 µg/m3) um 12 Uhr

o in Niederösterreich: keine

o im Burgenland: keine

Ozonkonzentrationen größer als 240 µg/m3 als Einstundenmittelwert gemessen worden. Damit wurde die Alarmschwelle gemäß Ozongesetz überschritten.

Auf Grund der meteorologischen Situation kann die Alarmschwelle in den nächsten 24 Stunden erneut überschritten werden.

Außerdem ist an folgenden Messstellen die Informationsschwelle (180 µg/m3 als Einstundenmittelwert) überschritten worden:

o in Wien: außer Lobau derzeit keine

o in Niederösterreich: keine

o im Burgenland:
Kittsee:(214 µg/m3) um 12 Uhr
Illmitz:(187 µg/m3) um 12 Uhr

Empfehlungen zu freiwilligen Verhaltensweisen:

Derart erhöhte Ozonkonzentrationen können zu Reizungen der Schleimhäute und zu Atembeschwerden führen. Vorsorglich sollten gefährdete Personen - wie beispielsweise Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege und / oder des Herzens, sowie Asthmakranke - ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, insbesondere in den Mittags- und Nachmittagsstunden, vermeiden. Der normale Aufenthalt im Freien, wie z.B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch für gefährdete Personen unbedenklich.

Aufgrund der erhöhten Ozonbelastung ersucht die Umweltschutzabteilung, auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu benützen.

Voraussichtliche Dauer des Ereignisses: Laut Auskunft der Zentralanstalt für Meteorologie zumindest bis heute Abend.

Weitere Informationen über die Wiener Luftqualität:

4000/88288 -Ozonix/Ozon-Hotline, 4000/8820 - Tonbanddienst

http://www.wien.at/ma22/luftgue.html